Blogartikel zum Schlagwort: ERP-Lösung

kreITiv-Webinar zu ERP-Lösungen für eCommerce

Webinar zu Best Practice ERP-Lösungen für eCommerce Unternehmen

Gemeinsam mit unserem Partner Oracle veranstalteten wir am 21.09.2018 ein Webinar zum Thema “Best Practice ERP-Lösungen für eCommerce Unternehmen” mit dem Ziel, Interessenten einen Einblick in die Welt von Oracle NetSuite unter den speziellen Aspekten des eCommerce zu geben.

Um die Herausforderungen eines eCommerce Unternehmens im Umfeld des globalen Wachstums zu meistern, ist es wichtig, sich von einzelnen Software-Insel-Lösungen zu trennen und mit einem integrierten System zu arbeiten. Unternehmen aus diesem Bereich müssen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Um sie bei der Einführung eines ERP-Systems zu unterstützen, hat sich die kreITiv als kompetenter Implementierungspartner bereits vor über zwei Jahren positioniert.

Unsere große Stärke auf dem Feld der ERP-Beratung ist, dass unsere Abteilungen der IT-Infrastruktur und Softwareentwicklung das Consulting unterstützen und einrahmen. Das bedeutet für unsere Kunden ein Höchstmaß an IT-Sicherheits- und Schnittstellenkompetenzen. Die Migration für die Neulösung wird hierbei stets professionell begleitet.

Dabei steht die 360-Grad-Kundenperspektive, sowohl bei der kreITiv als auch bei NetSuite im Fokus. Diese Einigkeit, in der Betrachtung unserer Kunden, macht NetSuite somit zum idealen Partner bei der Einführung von ERP-Systemen.

Geschichte der ERP-Systeme – Vom Mainframe bis in die Cloud

Die Geschichte der ERP-Systeme

ERP-Systeme sind heutzutage ein essentieller Bestandteil in der IT-Infrastruktur von Unternehmen. Sie helfen, Geschäftsprozesse zu rationalisieren und effizient zu verwalten.

Im Idealfall sind sie flexibel, skalierbar, mit den nötigen Schnittstellen ausgestattet und bilden auf diese Weise die komplette Anforderungs- und Prozesslandschaft eines Unternehmens in digitaler Form ab. Doch dieser umfassende Anspruch wurde erst mit der Zeit entwickelt. Tauchen wir ein in die wechselvolle Geschichte der ERP-Software.

Vom Mainframe bis in die Cloud, ERP-Software im Zeitverlauf

 

  • 60er Jahre: MRP als Pionier der Branche

    Die moderne Fabrikproduktion nahm zu und das Computing wurde geboren. Das führte dazu, dass die Produktion und die Kundenanforderungen besser gesteuert und ausgeglichen werden mussten. Dadurch entstand Software, die als Material Requirements Planning – oder MRP bekannt ist.

    Diese frühen Rechenprogramme halfen, die Fertigung, den Einkauf und die Lieferung zu planen. Sie ermöglichten den Unternehmen, ihre Bestände niedrig zu halten, was wiederum die Menge an gebundenem Geld reduzierte.

  • 70er Jahre: Die Zeit der Großrechner

    Bis 1975 war die MRP-Software in wenigen hundert Unternehmen im Einsatz. Sie war nur für die großen Hersteller erschwinglich und lief auf leistungsstarken Mainframe-Computern.

    Zu dieser Zeit entstand Business-Software, die in Echtzeit funktionierte. Gleichzeitig entwickelte sich der Bereich des rechnergestützten Finanzmanagements, der jedoch von anderen Systemen isoliert war.

  • 80er Jahre: Der Sprung zum MRP II

    In den achtziger Jahren entwickelten sich MRP’s in ihren Fähigkeiten immer weiter und wurde später zu dem, was man MRP II oder Manufacturing Resource Planning nannte. Es kamen weitere Fertigungsprozesse und eine größere Leistungsfähigkeit hinzu, insbesondere im Bereich der Kapazitätenplanung.

  • 90er Jahre: Die Geburt des ERP-Begriffs

    In den 1990er Jahren wurde das Akronym ERP – für Enterprise Resource Planning – erstmals eingesetzt. Geprägt von der Gartner-Gruppe, beschrieb es Software, die MRP und MRP II um Funktionalitäten wie Engineering, Finanzen und Rechnungswesen, Personal- und Projektmanagement erweiterte.

    Der drohende Y2K-Computerfehler und die bevorstehende Einführung des Euro bewegte viele Unternehmen dazu, ihre ERP-Software noch vor dem Jahr 2000 zu aktualisieren oder komplett neue ERP-Systeme einzuführen und damit einen zwingend nötigen weiteren Digitalisierungsschritt zu unternehmen.

  • 2000er Jahre: Die Entwicklung zum Komplettsystem

    Zu den Erweiterungen ab dem Jahr 2000 gehörten die Integration von Supply Chain Management, Customer Relationship Management und Business Intelligence. Parallel dazu entwickelte sich in den frühen 2000er Jahren die Interaktion über mobile Geräte und es entstanden verlässliche webbasierte Funktionalitäten.

  • Heute: Mobil und in der Cloud

    Heute sind ERP-Systeme sehr weit fortgeschritten, hochflexibel und skalierbar. Sie sind oft cloud-basiert und ermöglichen über einen Webzugriff auch auf mobilen Endgeräten einen vollen Funktionsumfang und damit ein ortsunabhängiges Arbeiten. Moderne ERP-Lösungen beschränken sich nicht nur auf Fertigungs-, Lieferketten-, Finanz- und Rechnungswesen, sondern auch auf andere Bereiche.

    Die heutigen ERP-Systeme erlauben auch komplexe Berichterstattung, Vertriebs- und Marketingautomatisierung, CRM, E-Commerce sowie Service- und Garantiemanagement.

Und was kann Ihr ERP-System?

Unternehmen aller Größen und aus jeder Branche können von ERP-Systemen profitieren. Ob smartes ERP oder KI-ERP, wir von kreITiv verfolgen auch in Zukunft alle Trends aus dem ERP-Bereich und beraten Sie gerne für Ihre persönliche und maßgeschneiderte Lösung.

Interne und Externe Kostenfaktoren bei der Einführung von ERP-Software

Neuer ist teuer – Was kostet ein ERP-System?

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für die Einführung von ERP-Software. Neben bekannten Dickschiffen auf den Weltmeeren der Unternehmenssoftware wie SAP und Oracle gibt es eine Vielzahl kleinerer Anbieter, die sich auch an Mittelständler richten.

Doch neben der Thematik des Funktionsumfangs eines Systems, stellt sich vor der Anschaffung natürlich zwingend auch die Kostenfrage. Die ist gar nicht so einfach zu beantworten, schließlich ist Unternehmenssoftware kein Auto, das man beim Gebrauchtwagenhändler seines Vertrauens kauft und dann besitzt, sondern es ist stets mit großem Projektaufwand verbunden. Versuchen wir uns also der Antwort zu nähern.

Interne Kostenfaktoren von ERP-Software

Als interne Faktoren können alle Kosten betrachtet werden, die direkt im Unternehmen an sich anfallen. Diese entstehen auch schon sehr früh. Bereits für die ERP-Auswahl müssen Mitarbeiter vom Tagesgeschäft abgezogen werden. Zur Veranschaulichung:

Werden die Produkte von drei verschiedenen ERP-Anbietern einem 4-köpfigen Projektteam jeweils in einer ganztägigen Präsentation vorgestellt, entsteht bereits ein Arbeitsaufwand von 96 Stunden!

An diesem Punkt der Sondierungsphase hat die Einführung an sich noch gar nicht begonnen. Ähnlich gestaltet es sich nach der Auswahl und Implementierung mit dem Arbeitsaufwand, der für die Schulung der beteiligten Mitarbeiter benötigt wird. Sparen Sie hier, indem Sie sich schon früh mit diesen Fragen beschäftigen.

Grenzen Sie durch ein Screening die potentiellen Anbieter schon vorab ein und orientieren Sie sich an Referenzen, wie viel Zeitaufwand benötigt wird und wie Sie Ihr Projektteam optimal besetzen.

Externe Kostenfaktoren eines ERP-Systems

Extern Ausgaben sind alle Kosten, die außerhalb des Unternehmens anfallen. Dazu zählen zum Beispiel die Kosten für die Bereitstellung der benötigten Serverinfrastruktur und einer eventuell nötigen Datenmigration von alten Systemen.

Außerdem müssen Nutzerlizenzen und der Arbeitsaufwand externer Kräfte zur individuellen Systemanpassung bezahlt werden, wobei die Anbieter hierfür meist verschiedene Preismodelle bereitstellen. Auch nach der Einführung können außerdem noch Folgekosten für Wartung, Anpassung und Support anfallen.

Auch hier gilt: Verlässliche Schätzungen sind kompliziert. Reden Sie mit Anbietern, aktuellen Nutzern und Beratern, um eine bessere Einschätzung zu erhalten.

Kostenvermeidung bei der Einführung von Business-Software

Die Hauptkostentreiber von ERP-Systemen sind in den meisten Fällen die Nutzeranzahl, der Funktionsumfang des Systems, sowie die individuelle Anpassung der Unternehmenssoftware.

Diese lassen sich durch umfangreiche Planung geringhalten. Wie viele Nutzer brauchen Zugang zur Software, was soll es können und wie komplex sind die Prozesse, die es abbilden muss? Denn richtig teuer wird eine ERP-Anschaffung, wenn nachträglich noch vom geplanten Projektablauf abgewichen werden muss, weil Details nicht eingeplant wurden oder doch ein größerer Funktionsumfang benötigt wird.

Wenn Sie die Einführung eines ERP-Systems in Erwägung ziehen, wenden Sie sich gern an die kreITiv. Unsere zertifizierten Berater begleiten Sie auf Wunsch durch den gesamten Einführungsprozess, sodass effizienteres, produktiveres Arbeiten die Ausgaben schnell wieder amortisieren kann.