Blogartikel zum Schlagwort: Sprachassistenten

Sprachassistenten – Digitaler Trend und Chance für Softwareentwickler

Sprachassistenten – Digitaler Trend und Chance für Softwareentwickler

Sprachassistenten liegen im Trend und immer mehr Menschen nutzen sie im privaten wie auch im beruflichen Umfeld z. B. für Sucheingaben oder zum Verfassen von Textnachrichten. Sie hören auf die Namen Siri, Alexa oder Cortana und stammen aus den Häusern der ganz Großen der Digitalbranche: Google, Apple, Amazon und Microsoft. Im Alltag bereichern sie das Smart Home, auf Arbeit ergänzen sie moderne ERP-Systeme.

Geschichte der Mensch-Maschine-Kommunikation

Schaut man sich die Entwicklung von Benutzeroberflächen bei Computern und Anwendungen an, dann lässt sich eine eindeutige Tendenz erkennen: Sie bilden immer besser die menschliche Interaktion untereinander nach.

Dabei lässt sich folgende Evolution sehr gut nachvollziehen…

  1. In den Anfängen war Computerarbeit so abstrakt, dass sie nur Spezialisten vorbehalten war.
  2. Bildschirme und bessere Eingabegeräte, wie Tastaturen, machten das im nächsten Schritt für ein größeres Publikum bereits deutlich einfacher.
  3. Die grafische Benutzeroberfläche in Kombination mit der Maus als Eingabegerät versuchte daran anschließend viele Vorgänge bildhaft zu gestalten.
  4. Mit Touchscreens reagierten die Geräte dann auf bereits bekannte und natürliche Gesten, wie das Wischen und Tippen.
  5. Die natürliche Sprache wäre nun die logische, nächste Stufe der Evolution für eine effiziente Form der Nutzung und Steuerung von elektronischen Geräten und Anwendungen.

Die Herausforderung für Sprachassistenten

Einerseits möchte der Nutzer, dass der digitale Assistent ihn genauso gut versteht, wie ein Mensch. Gleichzeitig weiß der kleine Helfer alles, was das Internet an Informationen bereithält. Durch selbständiges Lernen und Beachtung von Wahrscheinlichkeiten kennt er uns so gut, dass er sich fehlende oder fehlerhafte Informationen ggf. selbst erschließen kann. Diese Entwicklungen zusammengenommen könnten einen enormen Wandel des Alltags auslösen. Viele Situationen, in denen bislang eine Suchmaschine oder eine App zum Einsatz kamen, würden nun vom digitalen Assistenten abgedeckt.

Deshalb vermuten manche, dass das Onlinemarketing und hier besonders die Optimierung mit Hinblick auf Suchmaschinen, vor neuen Herausforderungen steht. Ganz konkret bedeutet das: Es muss auch bei der Entwicklung von bspw. Webportalen verstärkt auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen Wert gelegt werden. Denn Sprachassistenten geben nicht den fünften oder zweiten Treffer einer Suchergebnisliste aus, sondern lediglich den ersten Platz. Umso entscheidender ist das perfekte Zusammenspiel von Software (z. B. in Form einer Webseite) und Onlinemarketing.

Chance für Softwareentwicklung und Onlinemarketing

Mit der kreITiv GmbH haben Sie einen Digitalisierungspartner an Ihrer Seite, bei dem Softwareentwickler und Onlinemarketing-Spezialisten zusammentreffen. Wir betrachten Anforderungen und Lösungsmöglichkeiten ganzheitlich und achten dabei stets auf digitale Trends und Zukunftstechnologien.

Die Integration von Sprachassistenten in die IT-Landschaft Ihres Unternehmens ist nur eines von unzähligen Projekten, die wir gemeinsam im Hinblick auf die Digitalisierung Ihrer Geschäftsprozesse angehen können.

Wie ERPs mit Sprachassistenten zum Gesprächspartner werden

Smarte ERP-Systeme – Wie ERPs zum Gesprächspartner werden

Seit ca. 2012 sind Sprachassistenten verfügbar. Die wohl bekanntesten Dienste sind aktuell Apples Siri, Google Now, Microsofts Cortana und Alexa von Amazon. Benutzer können mit diesen Systemen in ihrer natürlichen Sprache interagieren. Durch die rasanten Fortschritte beim maschinellen Lernen in den letzten Jahren ist die Technologie der Spracherkennung ausgereift und findet ihren Weg zunehmend auch in den Bereich der Unternehmenssoftware.

Chancen und Risiken von digitalen Sprachassistenten

Waren die verschiedenen Mundarten und Akzente der Benutzer anfängliche Hürden, ist es nun auch möglich, verschiedene Varianten von inhaltsgleichen Sätzen richtig zu interpretieren. Sogenannte intelligente Chatbots generieren den eigentlichen Nutzen dieser Systeme. Sie liefern die konkrete Funktionalität, um beispielsweise eine Suchanfrage ins Internet zu starten oder eine Erinnerung in einen Kalender einzutragen.

Berührungsängste sollen dem Benutzer durch Feedback und Nachfragen der Chatbots genommen werden. Auch um witzige Antworten auf offensichtliche Scherzfragen sind Cortana & Co. nicht verlegen. Fragt man zum Beispiel Siri nach ihrer Herkunft, antwortet sie „Es steht doch auf dem Karton … Ich wurde von Apple in Kalifornien entwickelt“.

Wanda, die digitale Assistentin im ERP-System von Unit4

Auch unser Technologiepartner Unit4 hält mit den aktuellen Entwicklungen Schritt und veröffentlichte einen Blogbeitrag Alexa meets Wanda, der in die Zukunft schauen lässt. Digitale Sprachassistenten avancieren zu umfassenden Projektassistenten. Unit4 zeigt, dass verfügbare Dienste zur Spracherkennung mit Analysefunktionen eines ERP-Systems kombiniert werden können.

Im zugehörigen Videoclip wird ein Prototyp vorgestellt, bei dem ein Echo von Amazon mit der seit Mitte 2016 in der ERP-Lösung Unit4 Business World On! verfügbaren digitalen Assistentin Wanda, einem selbstlernenden System auf Basis künstlicher Intelligenz, gekoppelt ist. Einer der Protagonisten stellt Fragen zu einem Projekt, Alexa gibt die Antworten. Beide sind sichtlich beeindruckt, wie gut das funktioniert.

Smarte Mehrwerte in der Unternehmenssoftware

Was nach Spielerei klingt, kann durchaus einen praktischen Nutzen haben. Als wesentliche Vorteile sehen Technologieanbieter:

  • Effektivität – einfache und bessere Kauf- und Service-Interaktionen für Ihre Kunden
  • Effizienz – Reduzierung von manuellen, ressourcenintensiven Geschäfts- und Lieferkettenprozessen
  • Benutzerfreundlichkeit – Möglichkeit, Routineaufgaben in viel weniger Zeit mit den eigenen Kommunikationsmitteln zu erledigen

Im Bereich von ERP-Systemen setzen die Unternehmen Unit4 und SAP bereits Intelligent Bots ein. Beispielweise könnte der Mitarbeiter mit Wanda seine Arbeitszeitbuchung, die Arbeitsmittelbestellung oder Workflowaufgaben schnell und effizient mit seiner Social Media App erledigen. Dazu muss er nicht mehr im Büro sein. ERP-Systeme sind meist so flexibel entwickelt, dass sie auch auf zukünftige Anforderungen erweiterbar sind. Insofern ist der Phantasie keine Grenze gesetzt, welche Arbeitsprozesse noch mit dieser Technik unterstützt werden können.

kreITiv ist seit 2016 exklusiver Unit4 Partner in Sachsen und wir beraten Sie auch gern zu weiteren Themen rund um ERP-Systeme.