Interne und Externe Kostenfaktoren bei der Einführung von ERP-Software

Neuer ist teuer – Was kostet ein ERP-System?

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für die Einführung von ERP-Software. Neben bekannten Dickschiffen auf den Weltmeeren der Unternehmenssoftware wie SAP und Oracle gibt es eine Vielzahl kleinerer Anbieter, die sich auch an Mittelständler richten.

Doch neben der Thematik des Funktionsumfangs eines Systems, stellt sich vor der Anschaffung natürlich zwingend auch die Kostenfrage. Die ist gar nicht so einfach zu beantworten, schließlich ist Unternehmenssoftware kein Auto, das man beim Gebrauchtwagenhändler seines Vertrauens kauft und dann besitzt, sondern es ist stets mit großem Projektaufwand verbunden. Versuchen wir uns also der Antwort zu nähern.

Interne Kostenfaktoren von ERP-Software

Als interne Faktoren können alle Kosten betrachtet werden, die direkt im Unternehmen an sich anfallen. Diese entstehen auch schon sehr früh. Bereits für die ERP-Auswahl müssen Mitarbeiter vom Tagesgeschäft abgezogen werden. Zur Veranschaulichung:

Werden die Produkte von drei verschiedenen ERP-Anbietern einem 4-köpfigen Projektteam jeweils in einer ganztägigen Präsentation vorgestellt, entsteht bereits ein Arbeitsaufwand von 96 Stunden!

An diesem Punkt der Sondierungsphase hat die Einführung an sich noch gar nicht begonnen. Ähnlich gestaltet es sich nach der Auswahl und Implementierung mit dem Arbeitsaufwand, der für die Schulung der beteiligten Mitarbeiter benötigt wird. Sparen Sie hier, indem Sie sich schon früh mit diesen Fragen beschäftigen.

Grenzen Sie durch ein Screening die potentiellen Anbieter schon vorab ein und orientieren Sie sich an Referenzen, wie viel Zeitaufwand benötigt wird und wie Sie Ihr Projektteam optimal besetzen.

Externe Kostenfaktoren eines ERP-Systems

Extern Ausgaben sind alle Kosten, die außerhalb des Unternehmens anfallen. Dazu zählen zum Beispiel die Kosten für die Bereitstellung der benötigten Serverinfrastruktur und einer eventuell nötigen Datenmigration von alten Systemen.

Außerdem müssen Nutzerlizenzen und der Arbeitsaufwand externer Kräfte zur individuellen Systemanpassung bezahlt werden, wobei die Anbieter hierfür meist verschiedene Preismodelle bereitstellen. Auch nach der Einführung können außerdem noch Folgekosten für Wartung, Anpassung und Support anfallen.

Auch hier gilt: Verlässliche Schätzungen sind kompliziert. Reden Sie mit Anbietern, aktuellen Nutzern und Beratern, um eine bessere Einschätzung zu erhalten.

Kostenvermeidung bei der Einführung von Business-Software

Die Hauptkostentreiber von ERP-Systemen sind in den meisten Fällen die Nutzeranzahl, der Funktionsumfang des Systems, sowie die individuelle Anpassung der Unternehmenssoftware.

Diese lassen sich durch umfangreiche Planung geringhalten. Wie viele Nutzer brauchen Zugang zur Software, was soll es können und wie komplex sind die Prozesse, die es abbilden muss? Denn richtig teuer wird eine ERP-Anschaffung, wenn nachträglich noch vom geplanten Projektablauf abgewichen werden muss, weil Details nicht eingeplant wurden oder doch ein größerer Funktionsumfang benötigt wird.

Wenn Sie die Einführung eines ERP-Systems in Erwägung ziehen, wenden Sie sich gern an die kreITiv. Unsere zertifizierten Berater begleiten Sie auf Wunsch durch den gesamten Einführungsprozess, sodass effizienteres, produktiveres Arbeiten die Ausgaben schnell wieder amortisieren kann.