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Wie ERPs mit Sprachassistenten zum Gesprächspartner werden

Smarte ERP-Systeme – Wie ERPs zum Gesprächspartner werden

Seit ca. 2012 sind Sprachassistenten verfügbar. Die wohl bekanntesten Dienste sind aktuell Apples Siri, Google Now, Microsofts Cortana und Alexa von Amazon. Benutzer können mit diesen Systemen in ihrer natürlichen Sprache interagieren. Durch die rasanten Fortschritte beim maschinellen Lernen in den letzten Jahren ist die Technologie der Spracherkennung ausgereift und findet ihren Weg zunehmend auch in den Bereich der Unternehmenssoftware.

Chancen und Risiken von digitalen Sprachassistenten

Waren die verschiedenen Mundarten und Akzente der Benutzer anfängliche Hürden, ist es nun auch möglich, verschiedene Varianten von inhaltsgleichen Sätzen richtig zu interpretieren. Sogenannte intelligente Chatbots generieren den eigentlichen Nutzen dieser Systeme. Sie liefern die konkrete Funktionalität, um beispielsweise eine Suchanfrage ins Internet zu starten oder eine Erinnerung in einen Kalender einzutragen.

Berührungsängste sollen dem Benutzer durch Feedback und Nachfragen der Chatbots genommen werden. Auch um witzige Antworten auf offensichtliche Scherzfragen sind Cortana & Co. nicht verlegen. Fragt man zum Beispiel Siri nach ihrer Herkunft, antwortet sie „Es steht doch auf dem Karton … Ich wurde von Apple in Kalifornien entwickelt“.

Wanda, die digitale Assistentin im ERP-System von Unit4

Auch unser Technologiepartner Unit4 hält mit den aktuellen Entwicklungen Schritt und veröffentlichte einen Blogbeitrag Alexa meets Wanda, der in die Zukunft schauen lässt. Digitale Sprachassistenten avancieren zu umfassenden Projektassistenten. Unit4 zeigt, dass verfügbare Dienste zur Spracherkennung mit Analysefunktionen eines ERP-Systems kombiniert werden können.

Im zugehörigen Videoclip wird ein Prototyp vorgestellt, bei dem ein Echo von Amazon mit der seit Mitte 2016 in der ERP-Lösung Unit4 Business World On! verfügbaren digitalen Assistentin Wanda, einem selbstlernenden System auf Basis künstlicher Intelligenz, gekoppelt ist. Einer der Protagonisten stellt Fragen zu einem Projekt, Alexa gibt die Antworten. Beide sind sichtlich beeindruckt, wie gut das funktioniert.

Smarte Mehrwerte in der Unternehmenssoftware

Was nach Spielerei klingt, kann durchaus einen praktischen Nutzen haben. Als wesentliche Vorteile sehen Technologieanbieter:

  • Effektivität – einfache und bessere Kauf- und Service-Interaktionen für Ihre Kunden
  • Effizienz – Reduzierung von manuellen, ressourcenintensiven Geschäfts- und Lieferkettenprozessen
  • Benutzerfreundlichkeit – Möglichkeit, Routineaufgaben in viel weniger Zeit mit den eigenen Kommunikationsmitteln zu erledigen

Im Bereich von ERP-Systemen setzen die Unternehmen Unit4 und SAP bereits Intelligent Bots ein. Beispielweise könnte der Mitarbeiter mit Wanda seine Arbeitszeitbuchung, die Arbeitsmittelbestellung oder Workflowaufgaben schnell und effizient mit seiner Social Media App erledigen. Dazu muss er nicht mehr im Büro sein. ERP-Systeme sind meist so flexibel entwickelt, dass sie auch auf zukünftige Anforderungen erweiterbar sind. Insofern ist der Phantasie keine Grenze gesetzt, welche Arbeitsprozesse noch mit dieser Technik unterstützt werden können.

kreITiv ist seit 2016 exklusiver Unit4 Partner in Sachsen und wir beraten Sie auch gern zu weiteren Themen rund um ERP-Systeme.

Interne und Externe Kostenfaktoren bei der Einführung von ERP-Software

Neuer ist teuer – Was kostet ein ERP-System?

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für die Einführung von ERP-Software. Neben bekannten Dickschiffen auf den Weltmeeren der Unternehmenssoftware wie SAP und Oracle gibt es eine Vielzahl kleinerer Anbieter, die sich auch an Mittelständler richten.

Doch neben der Thematik des Funktionsumfangs eines Systems, stellt sich vor der Anschaffung natürlich zwingend auch die Kostenfrage. Die ist gar nicht so einfach zu beantworten, schließlich ist Unternehmenssoftware kein Auto, das man beim Gebrauchtwagenhändler seines Vertrauens kauft und dann besitzt, sondern es ist stets mit großem Projektaufwand verbunden. Versuchen wir uns also der Antwort zu nähern.

Interne Kostenfaktoren von ERP-Software

Als interne Faktoren können alle Kosten betrachtet werden, die direkt im Unternehmen an sich anfallen. Diese entstehen auch schon sehr früh. Bereits für die ERP-Auswahl müssen Mitarbeiter vom Tagesgeschäft abgezogen werden. Zur Veranschaulichung:

Werden die Produkte von drei verschiedenen ERP-Anbietern einem 4-köpfigen Projektteam jeweils in einer ganztägigen Präsentation vorgestellt, entsteht bereits ein Arbeitsaufwand von 96 Stunden!

An diesem Punkt der Sondierungsphase hat die Einführung an sich noch gar nicht begonnen. Ähnlich gestaltet es sich nach der Auswahl und Implementierung mit dem Arbeitsaufwand, der für die Schulung der beteiligten Mitarbeiter benötigt wird. Sparen Sie hier, indem Sie sich schon früh mit diesen Fragen beschäftigen.

Grenzen Sie durch ein Screening die potentiellen Anbieter schon vorab ein und orientieren Sie sich an Referenzen, wie viel Zeitaufwand benötigt wird und wie Sie Ihr Projektteam optimal besetzen.

Externe Kostenfaktoren eines ERP-Systems

Extern Ausgaben sind alle Kosten, die außerhalb des Unternehmens anfallen. Dazu zählen zum Beispiel die Kosten für die Bereitstellung der benötigten Serverinfrastruktur und einer eventuell nötigen Datenmigration von alten Systemen.

Außerdem müssen Nutzerlizenzen und der Arbeitsaufwand externer Kräfte zur individuellen Systemanpassung bezahlt werden, wobei die Anbieter hierfür meist verschiedene Preismodelle bereitstellen. Auch nach der Einführung können außerdem noch Folgekosten für Wartung, Anpassung und Support anfallen.

Auch hier gilt: Verlässliche Schätzungen sind kompliziert. Reden Sie mit Anbietern, aktuellen Nutzern und Beratern, um eine bessere Einschätzung zu erhalten.

Kostenvermeidung bei der Einführung von Business-Software

Die Hauptkostentreiber von ERP-Systemen sind in den meisten Fällen die Nutzeranzahl, der Funktionsumfang des Systems, sowie die individuelle Anpassung der Unternehmenssoftware.

Diese lassen sich durch umfangreiche Planung geringhalten. Wie viele Nutzer brauchen Zugang zur Software, was soll es können und wie komplex sind die Prozesse, die es abbilden muss? Denn richtig teuer wird eine ERP-Anschaffung, wenn nachträglich noch vom geplanten Projektablauf abgewichen werden muss, weil Details nicht eingeplant wurden oder doch ein größerer Funktionsumfang benötigt wird.

Wenn Sie die Einführung eines ERP-Systems in Erwägung ziehen, wenden Sie sich gern an die kreITiv. Unsere zertifizierten Berater begleiten Sie auf Wunsch durch den gesamten Einführungsprozess, sodass effizienteres, produktiveres Arbeiten die Ausgaben schnell wieder amortisieren kann.

ERP-Systeme, wie z.B. SAP, bilden die Basis der Unternehmenssoftware

ERP-Systeme – Das Rückgrat der Unternehmenssoftware

ERP-Systeme sind in aller Munde – 2015 nutzten in Deutschland über 91% der Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern derartige Software, wobei die Dienstleistungsbranche dem produzierenden Gewerbe etwas hinterherhinkt. Deutschland gilt als sehr ERP-freundlich, nicht zuletzt, weil SAP als deutsches Unternehmen mit ca. 25% weltweiter Marktführer ist.

Grund genug, sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Was genau ist ein ERP-System, lohnt sich auch für Mittelständler eine Anschaffung und an welchen Anbieter sollte man sich wenden? Diese und weitere Fragen beantwortet unser kreITiv-Blogartikel.

E – R – Was?

Die Abkürzung ERP steht für „Enterprise Resource Planning“, bezeichnet also die unternehmerische Aufgabe, alle vorhanden Ressourcen in den Unternehmensprozessen möglichst effizient einzuplanen. Dazu wird das Unternehmen mit all seinen relevanten Abläufen und Kennzahlen abgebildet.

Durch die Verknüpfung und Integration aller Prozesse und Bereiche in einem System, können Prozesse gesteuert und optimiert werden. Da sie nach der vollständigen Integration das zentrale verknüpfende Element ist, gilt diese Software für ein Unternehmen auch als Wirbelsäule, Herzstück, Skelett oder wahlweise eine andere Metapher, die „sehr sehr wichtig“ ausdrückt. Als Keimzelle gelten Material Resource Planing-Systeme in den 60er Jahren, die sukzessive um andere Bereiche erweitert wurden.

Ein ERP-System – Was kann es und was kostet es?

Wie bei jeder strategischen Entscheidung müssen auch bei der Anschaffung eines ERP-Systems Vor- und Nachteile abgewogen werden. Gerade für größere Unternehmen, in denen Prozesse komplexer und Kommunikationswege länger werden, kann die richtige Unternehmenssoftware enormes Potential entfalten.

Arbeitsweisen werden vereinheitlicht, unnötige Schnittstellen vermieden und schnellerer Informationsaustausch ermöglicht. Diese Leistungen haben natürlich einen Preis. Neben oft sehr hohen monetären Kosten, bedeutet ein neues ERP-System auch inhaltlich und organisatorisch meist einen großen Einschnitt. Unternehmenssoftware ist sehr komplex und die Mitarbeiter müssen entsprechend geschult, sowie die Infrastruktur mit dem neuen System abgestimmt werden. Außerdem bedeutet dieser Schritt eine gewisse Abhängigkeit vom jeweiligen Anbieter, denn die Software muss, um effektiv zu funktionieren, aktuell gehalten werden.

Im Durchschnitt sind einmal implementierte Systeme 7,4 Jahre im Einsatz, oft aber auch deutlich länger. Das erfordert natürlich laufenden Arbeitsaufwand, sowohl vom Unternehmen als auch vom ERP-Entwickler.

Aber ich bin Mittelständler!

SAP ist Marktführer im Markt der ERP-Systeme

SAP, Marktführer unter den ERP-Systemen.
Bildquelle: Original von Marc Smith (CC BY 2.0), Bild bearbeitet

Zwar gibt es mit SAP, Oracle oder Infor einige Dickschiffe auf dem ERP-Markt, aber mittlerweile liegen auch Lösungen vor, die sich nicht nur an Großkonzerne richten. Allein in Deutschland existieren Schätzungen zufolge über 300 Anbieter. Dementsprechend gibt es auch für kleinere Unternehmen ERP-Entwickler abseits der „Großen“, die sich eher an KMUs und deren individuelle Ansprüche richten oder auch nur einzelne Module für bestimmte Unternehmensbereiche anbieten.

Das Gebiet ist so weit und die Anbieter und Möglichkeiten so divers, dass die Antwort auf die Frage, ob ein ERP-System sinnvoll ist, lautet: „Kommt darauf an“. Sieht man in den eigenen Unternehmensprozessen und deren Umsetzung Optimierungspotential und findet dafür einen entsprechenden ERP-Anbieter, dann kann sich die Anschaffung durchaus auch für einen Mittelständler lohnen. Wenn nicht, sollte man trotzdem ein Auge auf ERPs behalten, denn auch diese sind in ständiger Entwicklung. Aktuelle Trends sind vor allem mobile Anwendung, besseres Handling bei wachsenden Datenmengen sowie Cloud-Lösungen.

kreITiv wünscht erfolgreiches Optimieren und steht gern mit Rat bei der Konzipierung und Umsetzung einer individuellen Lösung für Ihr Unternehmen zur Seite.