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Webseiten und Web-Apps mit dem Laravel Framework

Laravel Framework – Die beste Option für Ihr Unternehmen

Webanwendungen erlauben einen universellen und flexiblen Zugang zu den unterschiedlichsten Dienstleistungen. Mit einer rasant steigenden Nutzung des Internets bieten auch zahlreiche Unternehmen ihre Waren, Dienstleistungen und Kenntnisse als Web-Content an. Zuverlässige, sichere und effiziente Applikationen sind somit der Schlüssel zum Erfolg für viele moderne Firmen.

Oft wird die Umsetzung solcher Web-Apps an Spezialisten und Agenturen abgegeben. Trotzdem ist es auch für den Auftraggeber wichtig, die unterschiedlichen Herangehensweisen bei der Entwicklung zu kennen, um zu verstehen, wie sich diese auf das eigene Unternehmen auswirken können.

7 Gründe, warum wir auf das Laravel Framework setzen

Für die Softwareentwicklung von kreITiv haben wir uns, wenn es um komplexe und langlebige Webanwendungen geht, für das PHP-Framework Laravel entschieden. Aus der Unternehmersicht, waren die folgenden Kriterien für diesen Schritt ausschlaggebend.

1

Ladezeit/Geschwindigkeit der Anwendung

Statistiken von Google aus dem Jahr 2016 belegen, dass 53% aller Nutzer eine Webseite verlassen, wenn deren Ladezeit mehr als drei Sekunden beträgt. Dies zeigt, dass die Geschwindigkeit von Web-Applikation höchste Priorität haben sollte.

Anders als bspw. beim mittlerweile sehr komplexen CMS WordPress, beinhaltet eine Laravel-Applikation ausschließlich die Funktionen, die auch wirklich gebraucht werden. Das Resultat ist ein nahezu perfekt auf den Verwendungszweck zugeschnittenes Produkt.

Bei großen Erweiterungen, welche die Ladegeschwindigkeit immer begrenzen, bietet Laravel diverse Optimierungsoptionen, bei denen unter anderem Caching eingesetzt wird.

2

Möglichkeiten zur späteren Weiterentwicklung

Laravel ist das beliebteste PHP Framework 2017 und kommt mit einer breiten Community von Programmierern und Unterstützern. Das bedeutet, dass es keine Probleme bei der späteren Überarbeitung eines Produktes gibt, da Laravel vollständig dokumentiert ist und zahllose Hilfestellungen zu finden sind. Projekte können durch die Skalierbarkeit Laravels stets wachsen und haben keine Limitierungen in diesem Bereich.

Außerdem beinhaltet Laravel ein Versionsmanagement für die Datenbankentwicklung, welches bei der späteren Expansion des Projektes hilfreich ist.

3

Client-Side Framework Unterstützung

Die komplizierten Funktionalitäten einer Web-App verstecken sich immer hinter dem Design. Daher ist es von hoher Wichtigkeit, dass die Benutzeroberfläche einfach zu bedienen ist und mit einer gewissen Eleganz beim Nutzer einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Laravel unterstützt eine Vielzahl an unterschiedlichen Client-Side Frameworks, welche für eine professionelle Entwicklung der Seitendarstellungen benötigt werden. Somit können sowohl statische als auch dynamische Seiten erstellt werden und es gibt keinerlei Limitationen, wenn es um die Interaktivität und Komplexität der Webanwendung geht.

4

Verwendung neuester Techniken bei der Entwicklung

PHP-Frameworks wie Laravel sind grundsätzlich ein Schritt in die Zukunft der Webentwicklung, da durch die Abstraktion keine einfachen Fehler und Sicherheitsprobleme auftauchen und die Programmierung effizienter und schneller geschieht.

Laravel ist ein ideales Grundgerüst für jegliche Webanwendungen, dank dem sich der Entwickler auf die eigentlichen Funktionalitäten der Applikation konzentrieren kann. Ein Beispiel dafür sind die Datenbankzugriffe, welche bei Laravel über vorgefertigte und abgesicherte Methoden laufen, was dazu führt, dass die Entwicklung schneller und die Verwendung sicherer ist.

5

Programmiererfreundliche Entwicklung

Durch den logischen Aufbau und die durchdachte Struktur der Laravel-Applikationen, ist das Handling für Produktentwickler um vieles angenehmer. Das führt dazu, dass viel weniger Logik- und Strukturfehler entstehen. Durch den besseren Überblick erkennen Programmierer schon bei der Entwicklung viel mehr Sicherheitsfehler und Bugs. Auch spätere Erweiterungen oder Änderungen der App können ohne Probleme durchgeführt werden, da es auch für einen projektfremden Entwickler einfach ist, die Struktur und Funktionalitäten zu verstehen und darauf basierend weiterzuentwickeln.

6

Überprüfte und instand gehaltene Sicherheitsoptionen

Laravel baut auf ein vollwertiges und häufig getestetes Authentifizierungssystem. Hinter dem Open Source Framework steht eine große Community. Dadurch werden Sicherheitslücken und allgemeine Fehler schnell erkannt und behoben.

Dieses Authentifizierungssystem umfasst das ganze Framework, wodurch die Absicherung von bestimmten Seiten und einzelnen Prozessen realisiert werden kann. Aufbauend darauf, wurden verschiedene Erweiterungen/Pakete entwickelt, mit denen man komplexere Systeme entwickeln kann. Genauso wie die nativen Laravel-Funktionen, sind diese Erweiterungen community-unterstützt und daher sehr verlässlich.

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Erweiterte Möglichkeiten bei der Datenverarbeitung und -bereitstellung

Anders als bei vielen CMS und anderen Frameworks, liegt die Datenbankverwaltung ganz in den Händen der Programmierer. Es erlaubt den Zugriff auf alle Daten und ermöglicht eine Verwertung dieser Daten in einer großen Vielfalt.

Eloquent ist eine Laravel-Klasse, welche eine effizientere Datenverarbeitung erlaubt. Über automatisierte Verknüpfungen zwischen Datenbanktabellen und Laravel-Modellen wird der Datenzugriff erleichtert. Dadurch können jegliche Informationen verarbeitet werden und im Anschluss für Marketing, Prozessanalysen, und Kundenbetreuung sowie -service verwendet werden.

Moderne Webanwendungen von kreITiv

Egal, ob Webseite, Web-App oder cloud-gestützte lokale Anwendung, die Softwareentwicklung von kreITiv aus Dresden realisiert auch Ihr Projekt. Wir bauen auf moderne Webtechnologien und die Ablösung isolierter Systeme zugunsten flexibler und zukunftsweisender Onlinelösungen. Fragen Sie uns an.

Frameworks erleichtern heute das Arbeiten für Webentwickler

Frontend Development Frameworks in der Webentwicklung

Das World Wide Web wächst noch immer beständig und mit ihm auch der Umfang an Endgeräten, mit denen wir darauf zugreifen. Aus diesem Grund werden auch die Jobs der Webdesigner und Entwickler deutlich komplexer.

Schließlich sollen Webanwendungen auf möglichst vielen Geräteklassen mit den unterschiedlichsten Bildschirmauflösungen zum einen wie geplant funktionieren und zum anderen gut aussehen.

Warum überhaupt Frameworks in der Webentwicklung?

Vor einigen Jahren waren die Dinge deutlich einfacher. Man konnte davon ausgehen, dass die eigene Webseite stets über Desktop-Rechner mit einem Standardbrowser aufgerufen wurde. 960 Pixel wurden mehr oder weniger als eine gute Breite für eine Webseite betrachtet. Mit dem Boom von mobilen Endgeräten in den letzten sieben bis acht Jahren hat sich alles geändert. Wir haben die Einführung von Smartphones und Tablets aller Größen, eReadern, Browser in TV-Geräten und vieles andere erlebt. Die Vielfalt an Geräteklassen steigt nahezu täglich.

Bei der Arbeit mit unbekannten Darstellungsgrößen ist das “Responsive Design” eine der primären Strategien, die verwendet werden. Dieser Mechanismus stellt definierte Layouts bzw. Stylesheets auf der Grundlage der Größe der Browserfenster bereit.

Für Designer und Entwickler ist es wichtig zu verstehen, wie man mit dieser mobilen Welt umgehen kann. Es wurden bereits Technologien und Werkzeuge entwickelt, die das Leben der Web-Spezialisten vereinfachen sollen. Hier kommen die sogenannten Frontend Development Frameworks ins Spiel. Sie erlauben es, reaktionsfähige, standardkonforme Webseiten mit minimalem Aufwand zu erstellen und gleichzeitig alles einfach und konsistent zu halten.

Für Entwickler, welche die heutige Webentwicklung ernst nehmen, sind Frameworks keine Option, sondern ein Muss.

Es existiert eine Vielzahl dieser Frameworks; einige von ihnen heben sich aber von der Masse ab. Eines der mächtigsten und beliebtesten Frontend Frameworks ist Bootstrap.

Bootstrap, das beliebteste freie CSS-Framework

Bootstrap ist ein kostenloses Framework für die Gestaltung von Webseiten und Webanwendungen. Es wird Open Source unter einer Creative Commons Lizenz entwickelt und enthält HTML- und CSS-basierte Designvorlagen für Typografie, Formulare, Schaltflächen, Navigation und andere Schnittstellenkomponenten sowie optionale JavaScript-Erweiterungen. Im Gegensatz zu vielen Web-Frameworks handelt es sich nur um ein reines Frontend-Entwicklungstool.

Ursprünglich war Bootstrap nur für die interne Verwendung bei Twitter gedacht. Sein großer Erfolg ist auf folgende Punkte zurückzuführen:

  • Das responsive Grid-System,
  • eine nahezu komplette Bibliothek an User-Interface-Komponenten (inklusive JavaScript)
  • und eine hohe Usability.

Damit kommt das Framework auch in Sachen Effizienz und Zeitersparnis einer immer noch jungen, sich professionalisierenden Branche entgegen.

Auch wir in der kreITiv Webentwicklung setzen natürlich auf bewährte Technologien und halten ebenso die Augen für neue Trends der Softwareentwicklung offen. Kontaktieren Sie uns und realisieren Sie mit uns Ihr nächstes Webprojekt.

Wir beleuchten die Usability von Webanwendungen im kreITiv-Blog

Grundlagen für Usability von Webanwendungen

Webanwendungen oder Web-Apps sind Softwaresysteme, die auf den Standards und Technologien des WWW beruhen. Sie stellen Ressourcen bereit, die über den Browser als einziges User-Interface verwendet werden können.

Warum überhaupt Usability?

Webanwendungen gewinnen zunehmend an Bedeutung und ihre Nutzung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Dies begründet einen erhöhten Wettbewerbsdruck im Markt der Web-Apps. Eine schlechte Usability führt somit bei gleichem Funktionsumfang der Anwendung zu einem Wettbewerbsnachteil.

Unabhängig davon, ob “normale” Webseite oder ausgereifte Webanwendung: Die erste Verbindung zum Nutzer entsteht über die grafische Benutzeroberfläche. Der Nutzer erlebt die Usability des Produktes Webanwendung stets unmittelbar während des Arbeitens und entwickelt dadurch seine Entscheidung über eine weitere Benutzung. Das kann zum Problem werden, da eine Vergleichbarkeit zu anderen Wettbewerbern im Internet besonders ausgeprägt ist.

Weiterhin weisen Nutzer ein hohes Maß an Ungeduld auf. Daher muss eine Benutzerfreundlichkeit sichergestellt werden, die dem User in kurzer Zeit den komfortablen Umgang mit der Seite erlaubt.

Usability entwickeln über Seitengestaltung und Navigation

Diese Punkte führen dazu, dass Usability einen hohen Stellenwert im Umfeld des Webdesigns einnimmt. Eine Vielzahl an Ansätzen kann helfen, Usability sicherzustellen. Dazu zählen unter anderem die Seitengestaltung und die Navigation.

1. Die Seitengestaltung ist Grundlage der Usability.

Der Aufbau soll den Interessen der Nutzer entsprechen und die Durchführung typischer Aufgaben unterstützen. Es gilt horizontale Bildläufe zu vermeiden. Bei vertikalen Bildläufen sollten Navigationselemente jederzeit sichtbar sein. Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Erwartungen des Nutzers zu entsprechen. Dabei spielt der Aufbau eine elementare Rolle. Sehr verbreitet sind hierarchische Strukturen. Diese sind insbesondere zur Darstellung komplexer Inhalte geeignet. Nutzer sind damit vertraut und finden sich schnell zurecht.

Lineare Informationsstrukturen eignen sich vorrangig bei Sachverhalten, die tatsächlich einem linearen Muster folgen. Gitterstrukturen werden eingesetzt, um abhängige Elemente miteinander in Beziehung zu setzen. Netztopologien werden für komplexe Systeme eingesetzt. Das Suchen auf solchen vernetzten Seiten gestaltet sich mitunter schwierig, da der Aufbau selten einer nachvollziehbaren Logik folgt.

2. Die Navigation innerhalb einer Webanwendung stellt den zweiten wichtigen Faktor der Usability dar.

Jede Bewegung innerhalb einer Webanwendung wird als Navigation bezeichnet. Fühlt sich ein Nutzer desorientiert, kann das der ausschlaggebende Grund für den Misserfolg der Anwendung darstellen. Auch bei der Einrichtung und Präsentation der Bewegungsmöglichkeiten sind daher die Nutzererwartungen einzubeziehen und die Anwender zu führen.

Nutzerfreundliche Webanwendungen bzw. Web-Apps von kreITiv

Wir von kreITiv bieten unseren Kunden maßgeschneiderte Webanwendungen mit hoher Usability, denn wir kennen die Anforderungen. Wenn Sie auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner in Sachen Webentwicklung sind, stehen Ihnen die Experten der kreITiv gern mit Rat und Tat zur Seite.

HTTP/2 – Anlaufschwierigkeiten beim neuen Web-Standard

HTTP/2 – Anlaufschwierigkeiten beim neuen Web-Standard

Das verbesserte Übertragungsprotokoll HTTP in der Version 2 (HTTP/2) war vor einigen Jahren noch ein großes Thema im Bereich der Kommunikation zwischen Server und Browser. Die Verbesserungen sollten in geringeren Ladezeiten für den Nutzer resultieren, wodurch das Interesse der gesamten IT-Branche groß war.

Die Verwendung des Protokolls ist schon seit einiger Zeit möglich, jedoch scheint der Übergang von HTTP/1.1 zu HTTP/2 eher stockend zu verlaufen. Woran das liegt und welche weiteren Verbesserungen HTTP/2 mit sich bringt, wird im folgenden Artikel beschrieben.

Warum HTTP/2 ?

Der Hauptgrund für die Verwendung von HTTP/2 sind die verkürzten Ladezeiten von Webseiten auf Seiten des Nutzers. Heutzutage beinhalten Webseiten viele Inhalte, welche typischerweise von mehreren Webservern abgerufen werden. Die Kommunikation zwischen Browser und Webserver kann man sich vereinfacht so vorstellen:

Zunächst fordert der Browser die HTML-Datei an. Diese Anfrage wird vom Server angenommen und beantwortet. Der Browser verarbeitet diese Antwort, bevor er eine weitere Anfrage sendet. Zunächst wird also die HTML-Datei analysiert und festgestellt, welche weiteren Inhalte (mit ähnlichem Kommunikationschema) angefragt werden müssen. Diese Kommunikation kann bei komplexen Webseiten, auch bei schnellen Leitungen, zu hohen Ladezeiten führen.

Google – Der Wegbereiter für HTTP/2

Auch Google verfolgte das Ziel von verkürzten Ladezeiten für seine Nutzer. Dabei bilden kurze Ladezeiten bei der Verwendung von Applikationen eine wichtige Voraussetzung für den Komfort des Nutzers. Bei der Lösung des Problems dachte man zunächst an die langsamen Downloadraten und initiierte das Projekt Google Fiber.

Googles Projekt zum Aufbau eines Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetzes

»A different kind of Internet and TV« – Google Fiber als Wegbereiter eines schnelleren Internets
Bildquelle: Original von Laura Gilchrist (CC BY 2.0), Bild bearbeitet

Dieses Projekt umfasst den Ausbau eines Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetzes in den USA. Dabei sollen Download- und Uploadraten von bis zu 1 GB/s erreicht werden. Zurzeit können knapp 500.000 Haushalte dieses Netz nutzen. Bei der Betrachtung von möglichen Verbesserungen im Bereich der Browser-Server-Kommunikation erarbeitete Google Verbesserungen der genutzten Protokolle im Chrome Browser und in den eigenen Webservern.

Das neue Netzwerkprotokoll trug den Namen SPDY und bildete eine Grundlage für die Erarbeitung von HTTP/2.

Was macht HTTP/2 anders und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Die Kommunikation zwischen Browser und Server beginnt bei HTTP/2 genau so wie bei HTTP/1.1, das heißt es folgt ein Verbindungsaufbau auf die Anfrage der HTML-Datei des Browsers. Der weitere Datenverkehr findet dann auf dieser Verbindung statt.

Ein großer Vorteil von HTTP/2 ist die Möglichkeit des sogenannten Server-Push. Dabei kann der Server selbständig Inhalte, wie Skripte oder Style Sheets, an den Browser versenden. Das heißt, dass der Browser gleichzeitig Daten anfragen und empfangen kann. Man spricht hierbei von Multiplexing. Das Resultat bilden verkürzte Ladezeiten für den Nutzer.

Diese können auch von Bedeutung für das Onlinemarketing sein. Geringere Ladezeiten beeinflussen Suchmaschinen in dem Maß, dass entsprechende Webseiten öfter von Google gecrawlt werden, der Google Bot sie also häufiger durchsucht. Dies kann bei Onlineshops dazu führen, dass neue Produkte und Inhalte schneller in den Index aufgenommen werden. Studien belegen ebenfalls, dass geringe Ladezeiten einen positiven Einfluss auf die Conversion-Rate, das heißt die Anzahl von Transaktionen im Verhältnis zu den Seitenaufrufen, haben.

Warum stockt der Übergang von HTTP/1.1 auf HTTP/2?

Trotz der vielen Vorteile ist die Verwendung von HTTP/2 heute doch recht selten. Auch hier hatte Google einen entscheidenden, diesmal jedoch nicht sehr positiven, Einfluss.

Damit ist die Umstellung von NPN (Next Protocol Negotiation) auf ALPN (Application-Layer Protocol Negotiation) in Verwendung mit dem Chrome Browser gemeint. Diese Erweiterungen ermöglichen u.a. dem Server mitzuteilen, welche Version von HTTP verwendet werden soll. Die Voraussetzung für die Verwendung von ALPN bildet eine Version von OpenSLL 1.0.2 oder höher. OpenSLL ist eine Software, welche im Zusammenhang mit Netzwerkprotokollen und Verschlüsselungen steht. Die angeforderte Version wird jedoch selten verwendet und eine Aktualisierung auf diese bringt große Hürden und großen Aufwand für die Server-Administratoren mit sich.

Die einfache Lösung wäre es, den Google Chrome Browser nicht mehr zu nutzen. Jedoch ist dieser momentan der am meisten verwendete Browser für Desktops und mobile Endgeräte. Das Problem bei der Verwendung von HTTP/2 betrifft also einen Großteil der Nutzer. Die bisherigen Hürden bei der Implementierung von HTTP/2 hemmen demnach für eine große Gruppe von Nutzern die Vorteile, welche durch die Verwendung von HTTP/2 möglich wären.

Toptrends: Material Design, Story Telling und Back to Basics

Top-3 Webtrends für das Jahr 2016

Das Web verändert sich ständig, betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahrzehnte erkennt man einen stetig stattfindenden Wandel. Das betrifft auch das Design und den inhaltlichen Aufbau von Webseiten. In diesem Blogbeitrag wollen wir daher auf kommende Webtrends eingehen. Einige existieren zwar schon lange, haben sich aber bisher nicht richtig durchgesetzt.

I. Material Design

Google stellte 2014 auf seiner Entwicklerkonferenz das Material Design vor. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des Flat Designs, welches sich durch seine Einfachheit auszeichnet. Im Flat Design werden die Elemente einfarbig und ohne Verzierungen oder Schlagschatten dargestellt. Im Material Design sieht das anders aus; es baut zwar auf demselben Grundgedanken auf, ist jedoch durch entscheidende Punkte ergänzt. Hier besitzen die Elemente nicht nur eine X- und Y-Koordinate sondern auch eine Z-Koordinate, sie werden also dreidimensional dargestellt. Dies wird meist durch einen Schlagschatten visualisiert. Außerdem werden Farbverläufe verwendet sowie kleine Animationen, die perfekt an den Benutzer angepasst sind. Zum Webtrend Material Design hat Google eine umfassende Informationsseite zum nachlesen erstellt.

Ein paar optische Eindrücke liefert Google seinen Developern im folgenden Clip…

II. Story Telling

Bei der Story Telling Methode versuchen Firmen die Geschichte ihres Unternehmens oder eines Produktes lebendig und attraktiv zu vermitteln. Bei jedem Scroll wird den Kunden das Produkt näher vorgestellt. Dies wird durch den Einsatz von prägnanten Bildern, gut zu lesenden Texten und einfachen Animationen realisiert. Auf einigen großen Seiten ist dieser Webtrend bereits gut umgesetzt. Auf vielen weiteren wird er künftig noch Einzug halten und sich auch in der inhaltlichen Ausgestaltung weiterentwickeln.

III. Back To The Basics

Oft sieht man Webseiten, auf denen seitenlanger Inhalt dargestellt wird oder sich unzählige, meist überflüssige Animationen abspielen. Aber in Zukunft sollte auf das Prinzip “weniger ist mehr” gesetzt werden. Das bezieht sich nicht nur auf Texte und Animationen, sondern auch auf Farben. Meist reicht ein einfacher Schwarz-Weiß Kontrast um den Inhalt interessant darzustellen. Außerdem sollte auf die Anzahl der Bilder geachtet werden – in vielen Fällen genügen schon wenige aussagekräftige Bilder oder Grafiken, um den Inhalt zu unterstreichen.

Entwicklung der Webtrends

Ob sich diese drei skizzierten Webtrends 2016 bei der breiten Masse der Webseiten im Internet durchsetzen, ist aus heutiger Perspektive noch ungewiss. Viele große und bekannte Seiten haben diese Prinzipien als Vorreiter schon perfekt umgesetzt. Wir von der kreITiv sind gespannt, wie sich die Webtrends weiterentwicklen und ob sie auch von kleineren Unternehmen umgesetzt werden.

Wenn Sie eine Beratung zum Themengebiet der Webentwicklung möchten oder sich eine kompetente Betreuung Ihrer Projekte wünschen, zögern Sie nicht sich bei der kreITiv zu melden. Wir informieren und unterstützen Sie gern.