Blogartikel zum Schlagwort: Webdesign

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung für mehr Sicherheit von Webanwendungen und Apps

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Webanwendungen

Die Menge sensibler Daten, die online abgelegt wird, nimmt täglich zu. Seien es Google und sein Speicherdienst Drive, Facebook mit höchst privaten Informationen, die nur einem bestimmten Kreis von Nutzern zugänglich sein soll oder die eigene Dropbox mit den letzten Urlaubsfotos – bei nicht wenigen Internetdiensten kann ein erfolgreicher Hacker-Angriff sehr schmerzhaft für alle Betroffenen sein.

Natürlich nutzen auch Unternehmen zunehmend Online-Dienste oder Web-Apps für unterschiedlichste Anwendungen. Zwischen einem potenziellen Hacker und diesen Diensten steht meistens nur ein einziges Passwort. Viele dieser Passwörter sind nicht besonders komplex und irgendwann ist auch der beste Schlüssel geknackt.

Manchmal müssen Angreifer gar nicht erst den Login knacken. Es genügt, wenn ihnen die Passwort-Datenbank des Dienst-Anbieters in die Hände fällt und diese nicht ausreichend abgesichert war. Auch das Mitlesen von Passwörtern per Keylogger ist, besonders auf fremden bzw. öffentlichen Rechnern, ein ernstzunehmendes Risiko.

Aus diesen Gründen empfiehlt es sich für Unternehmen wie Privatanwender gleichermaßen, bei wichtigen Online-Diensten eine zweite Barriere nach dem Passwort einzurichten: die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Was ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Bei dieser besonderen Form des Identitätsnachweises passiert folgendes:

  • Für eine Anmeldung werden Benutzername und Passwort ganz klassisch eingegeben. Anschließend aber fragt der Online-Dienst nach einer PIN. Diese wird auf das zu diesem Zweck bei der Nutzerregistrierung angegebene Smartphone als SMS gesendet oder per App generiert.
  • Der sehr wirkungsvolle Schutz der Zwei-Faktor-Authentifizierung besteht darin, dass das Passwort allein in den Händen eines Angreifers nutzlos ist. Der Hacker benötigt zusätzlich das entsprechende Smartphone, um an den, meistens sechsstelligen, Sicherheitscode zu kommen. Die rein digitale Anmeldung wird also um einen physisch getrennten zweiten Kanal ergänzt und die Sicherheit damit massiv ausgebaut.

Die Methode hat aber natürlich auch Nachteile:

  • Bei jeder Anmeldung an einem neuen Gerät muss das jeweilige Smartphone, griffbereit sein. Um beispielsweise im “Funkloch” nicht ohnmächtig zu sein, weil keine SMS empfangen werden können, oder nach einem eventuellen Diebstahl des Smartphones ohne die Generator-App keinen Zugriff mehr auf die Dienste zu haben, ist es empfehlenswert, stets wenigstens eine Alternative bei der Einrichtung anzugeben. Dann kann im Notfall einfach eine Code-SMS an ein Zweit-Smartphone gesendet werden. Auch eine ausgedruckte Liste mit Notfall-PINs ist sinnvoll – wenn auch als rein analoge Methode und damit Notlösung.
  • Manche Dienste kommen nicht mit den sechsstelligen Sicherheitscodes zurecht. Für solche Fälle gibt es bei vielen Anbietern spezielle und zum Teil noch längere Passwörter, die in die jeweilige Anwendung eingetragen werden müssen. Sollte der Aufwand dafür nach einiger Zeit doch zu hoch werden, lässt sich die Zwei-Faktor-Authentifizierung auch wieder deaktivieren.

Mehr Sicherheit für Software, Apps und Webanwendungen

Eine Authentifizierung mit zwei getrennten Komponenten ist grundsätzlich empfehlenswert. Der etwas geringere Komfort durch den minimalen Mehraufwand beim Login wird durch ein enormes Plus an Sicherheit wieder gut gemacht.

Haben Sie Interesse an einer Individualentwicklung mit dem hohen Sicherheitsniveau einer Zwei-Faktor-Authentifizierung oder eine Erweiterung Ihrer bestehenden Systeme? Wenden Sie sich gerne jederzeit an die Spezialisten der kreITiv GmbH und lassen Sie sich zum Thema Sicherheit beraten.

Frameworks erleichtern heute das Arbeiten für Webentwickler

Frontend Development Frameworks in der Webentwicklung

Das World Wide Web wächst noch immer beständig und mit ihm auch der Umfang an Endgeräten, mit denen wir darauf zugreifen. Aus diesem Grund werden auch die Jobs der Webdesigner und Entwickler deutlich komplexer.

Schließlich sollen Webanwendungen auf möglichst vielen Geräteklassen mit den unterschiedlichsten Bildschirmauflösungen zum einen wie geplant funktionieren und zum anderen gut aussehen.

Warum überhaupt Frameworks in der Webentwicklung?

Vor einigen Jahren waren die Dinge deutlich einfacher. Man konnte davon ausgehen, dass die eigene Webseite stets über Desktop-Rechner mit einem Standardbrowser aufgerufen wurde. 960 Pixel wurden mehr oder weniger als eine gute Breite für eine Webseite betrachtet. Mit dem Boom von mobilen Endgeräten in den letzten sieben bis acht Jahren hat sich alles geändert. Wir haben die Einführung von Smartphones und Tablets aller Größen, eReadern, Browser in TV-Geräten und vieles andere erlebt. Die Vielfalt an Geräteklassen steigt nahezu täglich.

Bei der Arbeit mit unbekannten Darstellungsgrößen ist das “Responsive Design” eine der primären Strategien, die verwendet werden. Dieser Mechanismus stellt definierte Layouts bzw. Stylesheets auf der Grundlage der Größe der Browserfenster bereit.

Für Designer und Entwickler ist es wichtig zu verstehen, wie man mit dieser mobilen Welt umgehen kann. Es wurden bereits Technologien und Werkzeuge entwickelt, die das Leben der Web-Spezialisten vereinfachen sollen. Hier kommen die sogenannten Frontend Development Frameworks ins Spiel. Sie erlauben es, reaktionsfähige, standardkonforme Webseiten mit minimalem Aufwand zu erstellen und gleichzeitig alles einfach und konsistent zu halten.

Für Entwickler, welche die heutige Webentwicklung ernst nehmen, sind Frameworks keine Option, sondern ein Muss.

Es existiert eine Vielzahl dieser Frameworks; einige von ihnen heben sich aber von der Masse ab. Eines der mächtigsten und beliebtesten Frontend Frameworks ist Bootstrap.

Bootstrap, das beliebteste freie CSS-Framework

Bootstrap ist ein kostenloses Framework für die Gestaltung von Webseiten und Webanwendungen. Es wird Open Source unter einer Creative Commons Lizenz entwickelt und enthält HTML- und CSS-basierte Designvorlagen für Typografie, Formulare, Schaltflächen, Navigation und andere Schnittstellenkomponenten sowie optionale JavaScript-Erweiterungen. Im Gegensatz zu vielen Web-Frameworks handelt es sich nur um ein reines Frontend-Entwicklungstool.

Ursprünglich war Bootstrap nur für die interne Verwendung bei Twitter gedacht. Sein großer Erfolg ist auf folgende Punkte zurückzuführen:

  • Das responsive Grid-System,
  • eine nahezu komplette Bibliothek an User-Interface-Komponenten (inklusive JavaScript)
  • und eine hohe Usability.

Damit kommt das Framework auch in Sachen Effizienz und Zeitersparnis einer immer noch jungen, sich professionalisierenden Branche entgegen.

Auch wir in der kreITiv Webentwicklung setzen natürlich auf bewährte Technologien und halten ebenso die Augen für neue Trends der Softwareentwicklung offen. Kontaktieren Sie uns und realisieren Sie mit uns Ihr nächstes Webprojekt.

Wir beleuchten die Usability von Webanwendungen im kreITiv-Blog

Grundlagen für Usability von Webanwendungen

Webanwendungen oder Web-Apps sind Softwaresysteme, die auf den Standards und Technologien des WWW beruhen. Sie stellen Ressourcen bereit, die über den Browser als einziges User-Interface verwendet werden können.

Warum überhaupt Usability?

Webanwendungen gewinnen zunehmend an Bedeutung und ihre Nutzung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Dies begründet einen erhöhten Wettbewerbsdruck im Markt der Web-Apps. Eine schlechte Usability führt somit bei gleichem Funktionsumfang der Anwendung zu einem Wettbewerbsnachteil.

Unabhängig davon, ob “normale” Webseite oder ausgereifte Webanwendung: Die erste Verbindung zum Nutzer entsteht über die grafische Benutzeroberfläche. Der Nutzer erlebt die Usability des Produktes Webanwendung stets unmittelbar während des Arbeitens und entwickelt dadurch seine Entscheidung über eine weitere Benutzung. Das kann zum Problem werden, da eine Vergleichbarkeit zu anderen Wettbewerbern im Internet besonders ausgeprägt ist.

Weiterhin weisen Nutzer ein hohes Maß an Ungeduld auf. Daher muss eine Benutzerfreundlichkeit sichergestellt werden, die dem User in kurzer Zeit den komfortablen Umgang mit der Seite erlaubt.

Usability entwickeln über Seitengestaltung und Navigation

Diese Punkte führen dazu, dass Usability einen hohen Stellenwert im Umfeld des Webdesigns einnimmt. Eine Vielzahl an Ansätzen kann helfen, Usability sicherzustellen. Dazu zählen unter anderem die Seitengestaltung und die Navigation.

1. Die Seitengestaltung ist Grundlage der Usability.

Der Aufbau soll den Interessen der Nutzer entsprechen und die Durchführung typischer Aufgaben unterstützen. Es gilt horizontale Bildläufe zu vermeiden. Bei vertikalen Bildläufen sollten Navigationselemente jederzeit sichtbar sein. Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Erwartungen des Nutzers zu entsprechen. Dabei spielt der Aufbau eine elementare Rolle. Sehr verbreitet sind hierarchische Strukturen. Diese sind insbesondere zur Darstellung komplexer Inhalte geeignet. Nutzer sind damit vertraut und finden sich schnell zurecht.

Lineare Informationsstrukturen eignen sich vorrangig bei Sachverhalten, die tatsächlich einem linearen Muster folgen. Gitterstrukturen werden eingesetzt, um abhängige Elemente miteinander in Beziehung zu setzen. Netztopologien werden für komplexe Systeme eingesetzt. Das Suchen auf solchen vernetzten Seiten gestaltet sich mitunter schwierig, da der Aufbau selten einer nachvollziehbaren Logik folgt.

2. Die Navigation innerhalb einer Webanwendung stellt den zweiten wichtigen Faktor der Usability dar.

Jede Bewegung innerhalb einer Webanwendung wird als Navigation bezeichnet. Fühlt sich ein Nutzer desorientiert, kann das der ausschlaggebende Grund für den Misserfolg der Anwendung darstellen. Auch bei der Einrichtung und Präsentation der Bewegungsmöglichkeiten sind daher die Nutzererwartungen einzubeziehen und die Anwender zu führen.

Nutzerfreundliche Webanwendungen bzw. Web-Apps von kreITiv

Wir von kreITiv bieten unseren Kunden maßgeschneiderte Webanwendungen mit hoher Usability, denn wir kennen die Anforderungen. Wenn Sie auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner in Sachen Webentwicklung sind, stehen Ihnen die Experten der kreITiv gern mit Rat und Tat zur Seite.

Laravel vs. WordPress - Duell des Webdesigns

Laravel vs. WordPress – Duell des Webdesigns

Zur Entwicklung von Webseiten gibt es grundlegend drei verschiedene Ansätze: die Nutzung eines Content Management Systems (CMS), eines (PHP)-Frameworks oder einer kompletten Eigenentwicklung. Mit den allgemeinen Vor- und Nachteilen dieser Auswahl haben wir uns bereits befasst.

Für Dienstleister, die regelmäßig Webseiten erstellen, sind Eigenentwicklungen für die alltägliche Arbeit schon aus Zeitgründen keine wirkliche Alternative. Dieser Blogartikel soll daher beleuchten, welche Kriterien für ein CMS wie WordPress oder Drupal beziehungsweise für ein Framework wie Laravel oder Symfony sprechen.

1. Welche Funktionen soll die Anwendung bieten?

Welchen Entwicklungsansatz man wählt, wird maßgeblich durch das Ziel, also die Webseite, die am Ende entstehen soll, beeinflusst. Viele Seiten sind rein Content-basiert – zum Beispiel Blogs oder Nachrichtenseiten. Für sie funktioniert WordPress in der Regel besser, da es alle für das normale Content Management nötigen Features wie Kategorien oder eine Bildergalerie enthält. Mit Laravel müssten viele dieser Features erst nachgebildet werden.

Andere Seiten basieren stärker auf der Interaktion mit dem Besucher. Registrierungssysteme, Up- und Downloads von Dateien, Profilverwaltung etc. – die Möglichkeiten sind hier umfangreich. Seiten dieser Art sind effektiver mit Frameworks zu entwickeln. Zwar kann mithilfe von Plugins auch WordPress eine Menge dieser Funktionalitäten leisten, daraus ergibt sich aber auch eine Abhängigkeit vom Funktionsumfang und der künftigen Weiterentwicklung dieser Plugins. Gerade bei längeren Projekten ist das eher unerwünscht.

2. Welche Gimmicks kann ich nutzen?

Zeit ist Geld – das gilt auch für Webentwickler. Dank Plugins, Zusatzcontent oder der Wiederbenutzung von Ansätzen aus anderen Projekten können oft umständliche Arbeitsschritte eingespart werden. Das Entscheidungskriterium hier: Welche Plattform bietet das, was ich benötige und für welches System gibt es die Erweiterungen, die mir Arbeit abnehmen? Das kann genauso ein WordPress-Plugin sein wie ein Laravel Package.

Allgemein sind Frameworks aber sicherer (nicht Open Source), schneller und besser individualisierbar – aber eben auch aufwändiger.

3. Was möchte der Kunde?

Die meisten Projekte haben drei Stellschrauben: Qualität, Geschwindigkeit und Preis. WordPress eignet sich gut für Projekte, die eher klein und statisch sind, denn für diese liefert es das passende Werkzeug gleich mit.

Mit Frameworks wie Laravel dagegen können vergleichsweise komplexere Anforderungen realisiert werden. Sinnvoll ist das vor allem dann, wenn das Projekt langlebig ist oder eventuell zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden soll. Das dauert jedoch entsprechend länger, wodurch in der Regel auch das Projekt teurer wird.

Hier muss letztlich der Kunde abwägen, was seine Ansprüche in puncto Sicherheit, Geschwindigkeit, Individualisierbarkeit oder eben auch Preis sind.

Laravel vs. WordPress: Wer hat die Nase vorn?

Ein eindeutig besserer Entwicklungsansatz ist keine der Alternativen. Je nach Art des Projektes können beide Möglichkeiten sinnvoll sein. Im Duell der Webentwicklung steht es also unentschieden, wobei beide Varianten ihre Nische haben – CMS für kleinere Projekte und Frameworks für komplexere langlebige Anwendungen.

Wir von kreITiv bieten unseren Kunden sowohl Lösungen mit Frameworks, als auch per CMS an oder programmieren und designen auf Wunsch komplett selbst. Wenn Sie auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner in Sachen Webentwicklung sind, stehen Ihnen die Experten der kreITiv gern mit Rat und Tat zur Seite. Melden Sie sich noch heute.