Blogartikel zum Schlagwort Unternehmen

Ein Tippspiel von Tippevent für Unternehmen, Organisationen, Vereine und private Runden

Tippevent – Ein Tippspiel für mehr Reichweite & neue Leads

Die Fußball-WM 2018 ist in vollem Gange und Tippevent erfreut sich immer mehr wachsender Beliebtheit! Das macht uns, das Team der kreITiv als Entwickler der Anwendung, natürlich sehr stolz, da wir seit Jahren viel Herzblut in die Weiterentwicklung und Vermarktung investieren. Was zu Beginn wie ein spaßiges Randprojekt schien, entpuppt sich nun als waschechtes Kernprodukt.

An dieser Stelle wollen wir ein kleines Zwischenfazit ziehen, ein paar Zahlen nennen und einen Ausblick gewähren. Alles weitere (Informationen, Eindrücke, Pakete und den schnellen Klick zur eigenen Tipprunde) finden Sie wie gehabt auf www.tippevent.de

Das Spiel mit den Zahlen zur Fußball-WM

Während sich die Mannschaften aktuell ihre Duelle in den Stadien Russlands liefern, möchten wir ein wenig mit den Zahlen spielen: 150.000 Tippabgaben an einem Tag, 60.000 Nutzer und 300 Neukunden innerhalb weniger Wochen sprechen eine deutliche Sprache. Täglich greifen tausende Menschen auf Tippevent zu, ergänzen ihre Tipps, fiebern beim Blick auf die Live-Rangliste mit und haben Spaß.

Die vielfältige Vermarktung (u. a. mit klassischen Banner-Kampagnen und Partner-Tippspielen) konnten wir dank dem perfekten Zusammenspiel unserer Abteilungen mi-marketing, der kreITiv-Softwareentwicklung und dem Vertrieb maximieren.

Reichweite und Leads mit Tippspielen dank viralem Effekt

Ein zentraler Punkt kommt neben dem typischen Vermarkten von Tippspielen hinzu: der virale Effekt. Für uns sind nicht allein die direkten Kontakte zum Kunden ausschlaggebend, sondern die Verbreitung durch diese Kunden, dessen Partner, Mitarbeiter und eigene Kunden, die zu einer exponentiellen Reichweite führen. Ein kleines Praxisbeispiel dazu:

Einer unserer Technologiepartner bucht eines der Tippevent-Pakete. Unter seiner eigenen Domain und im eigenen Design veranstaltet er zur Fußball-WM also ein eigenes Tippspiel, organisiert Sponsoren, lobt Gewinne aus und spricht eine breite Zielgruppe an: weitere Partner, Systemhäuser, Software- und Hardwarehersteller sowie die eigenen Mitarbeiter.

Das Ziel war es, eine möglichst große Teilnehmerzahl in Form von registrierten Nutzern auf seiner Tippevent-Plattform zu generieren und mit diesen durch die täglichen Aufrufe in Kontakt zu kommen. Dies wurde durch das Tippspiel erreicht, die eigene Marke hat sich geprägt, die Mitarbeiter wurden motiviert, das Angebot hat sich herumgesprochen und die erhofften viralen Effekte fanden statt.

Doch was bedeutet das konkret für unsere Tippevent-Kunden und lässt sich der beschriebene Erfolg auf andere Unternehmen, Vereine oder Organisationen übertragen?

In erster Linie freut sich der Kunde über die hohe Teilnehmerzahl. Doch dies allein ist nicht der ausschlaggebende Punkt. Potenzielle Leads und Kontakte, idealerweise daraus resultierende neue Kunden und neue Partner stellen hier den eigentlichen Mehrwert dar. 

Tippevent als Plattform funktioniert also als idealer Leadgenerator. Doch vergessen wir nicht die neuen potenziellen Mitarbeiter, die dadurch auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden. Tippevent ist damit weit mehr als nur eine Software zum Spaß haben.

Nach der WM ist vor der EM, so geht’s mit Tippevent weiter

Tippevent lässt sich auf unterschiedlichste Events in nahezu jeder Sportart ausweiten und anpassen. Bestes Beispiel ist die Fußball-Bundesliga, egal ob erste, zweite oder dritte Liga, ob Eishockey, Handball, Volleyball oder die Formel 1. Der Umsetzung eines individuellen Tippspiels steht nichts im Wege.

Eigenes Tippspiel erstellen mit Tippevent, für Unternehmen, Vereine, Freunde und Familie

Ein individuelles Tippspiel auch für Ihr Unternehmen, Ihren Verein oder Ihren Freundeskreis

Unser langjähriger Kunde, der Radioverbund BCS Sachsen zeigt mit seinen Regionalsendern “Radio Dresden”, “Radio Leipzig” und Co., wie es geht. Seit Jahren setzt das erfolgreiche Unternehmen auf die Bindung der Hörerschaft und Vergrößerung der Reichweite mit Tippevent im Dauerbetrieb der Fußball-Bundesliga.

Bieten auch Sie Ihren Kunden, Partnern und Mitarbeitern genau das, dauerhaft und zu attraktiven Konditionen. Erhöhen Sie stetig die Reichweite und Sichtbarkeit Ihrer Marke und bringen Sie sich ins Gespräch. Wir unterstützen Sie gern dabei. Und ganz nebenbei: Schon in zwei Jahren steht die nächste Fußball-Europameisterschaft an, zu der wir unsere Kunden selbstverständlich auch wieder begrüßen, falls sie nicht mit uns in den Ligabetrieb starten wollen.

Ein Dank an die Nutzer!

Ohne die vielen Nutzer und Fans wäre unsere Anwendung heute, zum Zeitpunkt der WM 2018 in Russland, natürlich nicht so erfolgreich. Ein großes Dankeschön daher an alle, die Tippevent nutzen, weiterempfehlen und durch das Feedback helfen, die Plattform noch besser machen.

Wir arbeiten permanent an der Optimierung des gesamten Systems, der Datenbank und der Apps, um das Erlebnis so rund wie möglich zu machen. Es wird auch in Zukunft neue Funktionen geben – was genau, wird aber noch nicht verraten. Wir freuen uns über jede Meinung und jede Kritik. Lob darf aber natürlich auch dabei sein. Bleiben Sie am Ball und fragen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie!

Auch unsere zertifizierten Berater arbeiten nach den PRINCE2 Standards

PRINCE2 – Die fürstliche Projektmanagement-Methode

Moderne Berufe lassen sich, vor allem wenn es um digitale Themen geht, nur sehr schlecht standardisieren. Jeder Kunde hat verschiedene Anforderungen, Prioritäten und finanzielle Möglichkeiten, wodurch auch das abgelieferte Produkt meist variiert. Daher werden Arbeitspakete oftmals als eigenständige Projekte bearbeitet. Doch was genau ist ein Projekt bzw. wie lässt es sich definieren?

Ein Projekt ist eine für einen befristeten Zeitraum geschaffene Organisation, die mit dem Zweck eingerichtet wurde, ein oder mehrere Produkte in Übereinstimmung mit einem vereinbarten Business Case zu liefern.

Das ist die Definition nach PRINCE2, einer der neben ICB oder PIMBOK weltweit führenden Projektmanagementmethoden, die auch unsere Arbeit bei der kreITiv maßgeblich beeinflusst. Warum nutzen wir diese Methode und was sind ihre Vorteile?

Flexibles Framework für skalierbares Projektmanagement

PRINCE steht für Projects in Controlled Enviroments und ist ein britischer Entwurf aus dem Jahr 1989. Nach einigen Verbesserungen entstand 1996 PRINCE2, das 2009 noch einmal überarbeitet wurde.

Ähnlich wie die Best-Practice-Sammlung ITIL ist PRINCE2 nicht starr. Es ist ein skalierbares Framework, das vom Hersteller zwar oft als Best-Practice-Ansatz beschrieben wird, aber nichtsdestotrotz durch deutliche Prozesse mit definierten Rollen für eine klare Struktur sorgt.

Grundlage sind 7 Grundprinzipien, 7 Themen, 7 Prozesse und die Anpassung an die Projektumgebung. Jedes Projekt ist einmalig, Anpassung bedeutet also, die passende Projektorganisation mit Rollenbesetzung und Dokumentation festzulegen. Schließlich soll der Managementaufwand nicht größer sein, als das Projektergebnis wert ist.

Das führt zu einer enormen Flexibilität und Skalierbarkeit, was diese Methode für Projekte aller Art und jeder Größe attraktiv macht. Ihre wichtigsten Aspekte sind:

  • immer auf den Business Case, die geschäftliche Rechtfertigung des Projekts, ausgerichtet
  • Fokus auf Einteilung in kontrollierbare Phasen
  • produktbasierte Planung
  • Definition des Projektmanagementteams (in der Praxis können einzelne Personen mehrere Rollen einnehmen) und der Organisationsstruktur
  • permanente Aufwands- und Risikobewertung
  • Definition der Kommunikationswege
  • „Management by Exception“ – Verantwortliche/Auftraggeber werden informiert, greifen aber nur in Ausnahmefällen ins Projekt ein

Updates für PRINCE2 – Neues aus dem Königspalast?

Im Jahr 2017 gab es nach 2009 noch einmal eine größere Überarbeitung. Bisher gibt es diese nur für die englische Sprachversion, soll aber 2018 auch für andere Sprachen zur Verfügung gestellt werden. Entsprechend des Best-Practice-Ansatzes basiert dieses Update zu großen Teilen auf Feedback von Nutzern und wurde bei Einführung mit der Community abgestimmt. Fokus liegt dabei eher auf einer weiteren Verbesserung der Anpassbarkeit, während die grundlegenden Prinzipien beibehalten wurden.

Die große Verbreitung als einer der gängigen Standards im Projektmanagement, die flexible Anwendbarkeit sowie die inhaltliche Nähe zu ITIL machen PRINCE2 zu einem idealen Ansatz gerade für IT-Service-Dienstleister wie die kreITiv. Sollten Sie Interesse an diesem Thema haben, wenden Sie sich gern an uns. Unsere Berater sind PRINCE2-zertifiziert und helfen Ihnen gern weiter.

Künstliche Intelligenz im privaten und beruflichen Alltag

Gegenwart und Zukunft von künstlicher Intelligenz

Auch wenn man es kaum glauben mag, aber was im Bereich der künstlichen Intelligenz einst als ferne Zukunft galt, ist heute bereits allgegenwärtig. Selbstfahrende Autos, Sprachassistenten, neuronale Netzwerke. All diese Errungenschaften haben unser Leben in den letzten Jahren verändert. Wir möchten einen kurzen Überblick zum Stand der Dinge in Sachen KI im beruflichen und privaten Alltag geben.

Künstliche Intelligenz in Unternehmen

Viele Unternehmen benutzen neben smarten ERP-Systemen schon jetzt auch intelligente Algorithmen, welche den Mitarbeitern bspw. zeitaufwändige Aufgaben abnehmen.

1. Vor allem im Bereich Chatbots und künstliche Telefonie erreicht KI momentan ihren Durchbruch.

Die kürzlich vorgestellte Demo eines komplett autonomen Telefonanrufes von Google Duplex zeigt die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation. Die Software führte eigenständig ein Telefonat durch, machte mit dem angerufenen Restaurant eine Reservierung zum Abendessen aus und fügte diese als Termin in den Kalender des Telefons ein.

Diese und weitere Routineaufgaben im Büro oder im Feierabend könnte künstliche Intelligenz uns künftig also auch auf mündlicher Ebene abnehmen.

2. Auch die Schrift- und Bilderkennung funktioniert dank künstlicher Intelligenz heutzutage schon tadellos.

Durch diese Funktionalität kann dem Anwender eine wesentlich intuitivere Nutzererfahrung geboten werden. So können z. B. handschriftliche Notizen digitalisiert, eingescannte Unterschriften erkannt oder Bildersammlungen nach Personen, Orten und Farbstimmungen vorsortiert werden. Unsere Softwareentwickler sind ihren Projekten stets daran orientiert, diese Nutzererfahrungen zu verbessern. Aus diesem Grund evaluieren wir ständig neue Methoden für ein besseres Nutzererlebnis.  

3. In der Medizin als Anwendungsgebiet rettet die KI Menschenleben.

Neben der großen Arbeitserleichterung durch künstliche Intelligenzen, bieten sie außerdem einen erheblichen Vorteil im medizinischen Bereich. Die frühzeitige Erkennung von Krankheiten ist hier ein wesentliches Einsatzfeld. Nur die intelligenten Algorithmen der KI können riesige Datenmengen aufnehmen, verarbeiten, bestimmte Vergleiche ziehen und so u. a. die Prävention unterstützen.

Wie lernt eine KI?

Wir greifen erneut zum Beispiel Google. Dessen quelloffenes Framework für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen “Tensor Flow” ist frei nutzbar und verfolgt zur Erstellung einer KI immer eine ähnliche Schrittweise: 

  1. Es müssen möglichst viele Datensätze einer bestimmten Sache vorliegen. Diese nutzt die KI dann zum Training.
  2. Ein grundlegendes Rechenmodell muss ausgewählt werden. Einige sind z. B. für die Bilderkennung, andere für bestimmte Spracherkennung ausgelegt und optimiert.
  3. Schließlich wird das Modell anhand der Datensätze aus Big Data trainiert.
  4. In verschiedenen Tests wird an neuen unbekannten Beispielen überprüft, wie genau die KI arbeitet.
  5. Nach erfolgreicher Absolvierung der Tests ist die Intelligenz nun praxistauglich.

Mithilfe intelligenter Algorithmen und moderner Frameworks kann Ihnen die kreITiv dabei behilflich sein, auch Ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Wir betrachten Projekte immer aus ganzheitlicher Sicht und stellen spezifisch Teams aus Softwareentwicklern, ERP- und IT-Spezialisten und der Onlinemarketing-Abteilung zusammen. > Kontaktieren Sie uns

Verbesserungsprozesse mit ITIL als Best Practices im Service-Management

ITIL – Best Practice im Service-Management

Das Schöne an Fehlern ist: Wenn alles richtig läuft, muss man sie nur einmal machen. Positiv formuliert kann und sollte man von den Erfahrungen und Erkenntnissen seiner Vorgänger lernen – und das überall im Leben. Für den IT-Service-Bereich wurde Ende der 80er Jahre dafür ITIL entworfen, das seit 2007 in seiner dritten Version ITIL V3 existiert, 2011 erneut aktualisiert wurde und nun meistens schlicht als “ITIL” ohne weiteren Namenszusatz bezeichnet wird.

Die Abkürzung steht für “Information Technology Infrastructure Library” und soll mehr als eine Sammlung praxiserprobter und bewährter Standardverfahren und weniger als festgeschriebenes Regelwerk verstanden werden. Es ist daher völlig in Ordnung, ITIL im Unternehmen an seine individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten anzupassen, wenn dies zu einer besseren Serviceleistung beiträgt. Ziel ist es, möglichst wirtschaftlich zu arbeiten und dabei hohe Qualitätsstandards einzuhalten.

Ursprünglich war es ein von der Central Computing and Telecommunications Agency (CCTA), einer britischen Behörde, entwickelter Katalog bewährter Best-Practise-Methoden. Mittlerweile existieren fünf Bände, die nach den fünf Kernbereichen von ITIL benannt sind und noch immer sehr allgemeingültige Empfehlungen enthalten.

Kontinuierliche Verbesserungsprozesse mit ITIL

Strategie, Design, Überführung, Betrieb und Verbesserung im ITIL-KreislaufZentraler Ansatzpunkt des Konzeptes ist dementsprechend die kontinuierliche Verbesserung der geleisteten Servicequalität, wie im Bild rechts, dem ITIL Service Lifecycle, ersichtlich wird. Die weiteren Bausteine sind:

  • Service-Strategie bezeichnet die Definition des Service aus Geschäftsperspektive, inklusive finanzieller Aspekte.
  • Service-Design bezeichnet die Entwicklung der Servicearchitektur aus operativer Perspektive. Es überträgt die Servicestrategie in eine konkrete Serviceleistung und definiert die dazu notwendigen Prozesse und Spezifikationen.
  • Service-Überführung bezeichnet die konkrete Umsetzung des Designs. Es beinhaltet daher neben dem Änderungsmanagement die Freigabe, Prüfung, das Testing und letztlich die Abnahme des Service. Da ITIL von kontinuierlicher Verbesserung ausgeht, findet diese Phase regelmäßig und nicht nur zur Einführung des Service statt.
  • Service-Betrieb bezeichnet die operative Tätigkeit, also die eigentliche Leistungserbringung.

Die Grundstruktur folgt dabei dem Deming Cycle, der auch aus dem Qualitätsmanagement bekannt ist und nach dem Muster “Plan – Do – Check – Act” auf kontinuierliche Verbesserung ausgerichtet ist.

ITIL Zertifizierung für IT-Unternehmen

Mittlerweile hat sich ITIL zum De-Facto-Standard im IT-Service-Management entwickelt und wird in viele weitere Modelle (z. B. ISO 20000 und das Microsoft Operations Framework) einbezogen. Das lag zum einen am zunehmenden Qualitätsbewusstsein der Servicemanager und zum anderen am Bedarf einer gemeinsamen Terminologie in diesem Bereich. Der Erfolg rührt auch daher, dass für die Nutzung die Unternehmensgröße und -struktur nicht zwangsläufig eine Rolle spielen. Theoretisch kann der kleine IT-Dienstleister es genauso gut nutzen und davon profitieren, wie der weltweit agierende Großkonzern.

Auch unsere IT-Infrastruktur-Abteilung orientiert sich an diesen Grundsätzen. Haben Sie Fragen rund ums Thema ITIL? Unsere Berater sind ITIL-zertifiziert und helfen Ihnen gern weiter.

Fragen und Antworten zum Einstieg als Programmierer bei kreITiv

Als Praktikant in der Welt der Programmierer und Softwareentwickler

Unser Praktikant Tony findet Antworten auf die 4 wichtigsten Fragen, die sich Schüler und Auszubildende beim Einstieg in die Welt von Softwareentwicklung und IT stellen sollten.

1. Welche Voraussetzungen sollte ich als Praktikant mitbringen?

Die junge Generation wächst heute ganz selbstverständlich mit dem Medium Internet, sowie Smartphones und Tablets auf. Aus dem normalen Alltag ist all das nicht mehr wegzudenken. Doch nur weil man diese nutzen und zu bedienen weiß, heißt das noch lange nicht, dass man die Strukturen dahinter nachvollziehen kann. Jedoch wird mit diesem Grundwissen der Einstieg in das Thema deutlich vereinfacht.

Programmieren ist nicht einfach; es zu erlernen erst recht nicht, denn anders als in herkömmlichen Berufen, entwickelt die Technik sich stetig weiter und die Herausforderungen wachsen mit jedem Projekt. Doch wer ein gewisses Maß an Vorstellungsvermögen und Bereitschaft sich dahinter zu klemmen hat, kann diese Hürde meistern. Eine weitere wichtige Vorrausetzung ist das grundlegende Interesse, diese technischen Vorgänge nachzuvollziehen, weil Fehlersuche zur täglichen Arbeit als Praktikant in der Webentwicklung gehört und sie teils viele Stunden in Anspruch nehmen kann.

2. Wie kann ich Programmieren lernen?

w3schools.com oder Codecademy.com sind gute Anlaufstellen für den Einstieg in Programmiersprachen wie HTML, CSS, Python, PHP, JavaScript. Beide ermöglichen das Programmieren lernen im Browser. Die meisten dieser Kurse sind kostenlos und reichen völlig aus für die Basics. Wer jedoch mehr lernen möchte, kann auch monatlich einen Festpreis dafür zahlen, um auf mehr Übungen und weitere Features Zugriff zu haben.

Die meisten Seiten, Videos und Tutorials sind auf Englisch, was zusätzlich die Sprachkompetenzen mit auffrischt – auch das ist für Entwickler ein Muss. Ebenso gibt es zahlreiche YouTube Channels, die spannende Tutorials vermitteln. Ich lerne z. B. gerade erste WordPress Plugins zu programmieren. Selbstverständlich muss man dabei viel nachschlagen und googeln, doch es macht Spaß, wenn durch die eingegebenen Codezeilen der Computer die Aktionen erwartungsgemäß durchführt und das richtige Ergebnis liefert.

3. Welche Arten von Programmierern gibt es?

Die IT-Branche ist heutzutage sehr weitläufig und bietet für Entwickler zahlreiche Einsatzgebiete, die für viele auch und gerade als Praktikant interessant sind. Unterteilen kann man grob in folgende Kategorien:

Webprogrammierer/innen:

Von einfachen Webseiten bis hin zu komplexen Webshops oder Onlinespielen gehört ein breites Spektrum zu den Aufgaben eines Webprogrammierers. Wichtige Bestandteile sind Skriptsprachen wie JavaScript, des weiteren serverseitige Programmiersprachen wie Python oder PHP und natürlich die Seitenbeschreibungssprachen wie HTML, CSS, XML.

Systemprogrammierer/innen Desktop, Großrechner:

Die Einsatzmöglichkeiten in der Systemprogrammierung sind sehr speziell. Dabei geht es von künstlicher Intelligenz (z. B. Spracherkennung und -verarbeitung) bis hin zu virtueller Realität.

Anwendungsprogrammierer/innen Apps für mobile Geräte:

Hier sollen Apps nach Kundenwünschen entworfen und angepasst oder selber eine zündende Idee umgesetzt werden. Von reinem Coding bis hin zum Design und Aufbau der App ist dieser Beruf sehr vielseitig, abwechslungsreich und aufgrund des sich stark in diese Richtung entwickelnden Marktes sehr zukunftsträchtig.

Anwendungsprogrammierer/innen Desktop:

Sie entwickeln Software speziell für individuelle Nutzer, testen diese und führen regelmäßig Updates durch. Außerdem verbessern sie die Anwendungen hinsichtlich der Funktionalität (Sicherheit, Design) und anpassen sie an den aktuellen Standard an.

4. Wie lange dauert das Programmieren lernen?

Dafür gibt es keinen Richtwert, viel mehr erfordert Programmierung ein lebenslanges Lernen. Die Grundlagen eignet sich jeder unterschiedlich schnell an, aber bis man mit einem Programm das erste Geld verdienen kann, vergehen sicher erst einmal ein paar Jahre.

Und so heißt es in der Softwareentwicklung vom Praktikant bis zum alten Hasen, sich ständig mit neuen Technologien und Sprachen zu befassen und immer am Ball zu bleiben. Auch nach dem aktuellen Mobile-Trend wird es wieder neue Entwicklungen und damit auch Aufgabenfelder für Programmierer geben.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Programmierung und Softwareentwicklung ein abwechslungsreicher, spannender und sich stetig entwickelnder Beruf ist. Du hast Lust auf eine neue Erfahrung? Hast schon sehr viele Jahre als Entwickler gearbeitet? Oder würdest gern mal als Praktikant in die Webentwicklung reinschnuppern? Dann findest du in den Stellenanzeigen der kreITiv vielleicht etwas passendes.

Lizenzkauf oder Miete - Eine Beispielrechnung für Unternehmen

Microsoft Office Lizenzen kaufen oder mieten – ein Bewertungsbeispiel

Wenn der externe IT-Dienstleister Ihrer Firma bei einer anstehenden Umstellung auf eine aktuelle Version von Microsoft Office nahelegt, Lizenzen zu kaufen ohne auf Alternativen hinzuweisen, sollten Sie dies kritisch hinterfragen. Denn neben dem herkömmlichen Lizenzkauf ist auch das Mieten von Office-Produkten möglich.

Dabei ist eine Bewertung der einzelnen Möglichkeiten natürlich nur anhand der konkreten Anforderungen und Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens möglich. Die jeweils aktuellen Lizenzpreise als Bewertungskriterium sind nicht konstant, können die Entscheidung jedoch wesentlich beeinflussen. Anhand des fiktiven Unternehmens Sauber & Fair möchten wir Ihnen zeigen, wie die einzelnen Möglichkeiten zur Nutzung von Office-Produkten im Vergleich ausfallen.

Sauber & Fair Wohnungsverwaltung – Kennzahlen und Projektziele

  • Kennzahlen
  • 40 Mitarbeiter mit Büroarbeitsplatz, davon 20 mit Microsoft Publisher

  • Exchange Server 2013 für E-Mails auf einem gemieteten Server

  • Microsoft Office 2010 seit 6 Jahren im Einsatz

  • Projektziele
  • Zügige Umstellung von Microsoft Office 2010 auf eine aktuelle Version ohne Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts

  • Rechtssichere Archivierung von E-Mails aller geschäftlichen E-Mails

Das Thema Lizenzierung von Microsoft-Produkten würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Für besonders Interessierte empfehlen wir die Microsoft Support Seiten, welche das Thema Lizenzierung im Detail beschreiben.

Nach Betrachtung der Ausgangslage und Projektziele der Firma Sauber & Fair können folgende Varianten für die Nutzung von Office-Produkten in Betracht gezogen werden:

  • Kauf von Office 2016 und Miete Exchange Onlinepläne
  • 20 x Microsoft Office 2016 Home & Business
  • 20 x Microsoft Office 2016 Standard
  • 40 x Exchange Online Plan 1
  • 40 x E-Mail-Archivierung für Exchange
  • Miete von Office365 und Miete Exchange Onlinepläne
  • 20 x Office365 Business Premium
  • 20 x Office365 Enterprise E3
  • 20 x E-Mail-Archivierung für Exchange

Lizenzkauf oder Miete – Die Beispielrechnung im Detail

Für das Beispielunternehmen würde die Lizenzierung nach Volumenlizenzvertrag sinnvoll sein. Weiterhin nehmen wir an, dass das Unternehmen die Möglichkeit der Funktionserweiterung bzw. des Upgrades zur angekündigten neuen Version Office 2019 nutzen möchte. Das ist nur für Kauflizenzen Office 2016 Standard mit der sogenannten Software Assurance für 2 Jahre möglich.

Für den folgenden Vergleich haben wir die aktuellen Preise von Software-Express zugrunde gelegt.

Variante A: Office kaufen und Exchange mieten

Office kaufen und Exchange mieten - Eine Beispielrechnung

Variante B: Office 365 mieten

Office 365 mieten - Eine Beispielrechnung

Gegenüberstellung Variante A und B

Office365 mieten oder kaufen - Eine preisliche Gegenüberstellung

Fazit – Die Wahl der Office Lizenzen im Fallbeispiel

Für Sauber & Fair ist die Variante Office365 mieten sowohl kurzfristig als auch für einen Zeitraum von 7 Jahren die günstigste Variante. Je nach Preissituation kann das Ergebnis auch anders ausfallen. Wenn man jedoch die Lizenzierungsbedingungen sowie den Anstieg der Bedürfnisse innerhalb des Zeitraumes mit betrachtet, überwiegen die Vorteile von Office365:

  • Flexibilität hinsichtlich der Lizenzen
  • Wesentlich größerer Funktionsumfang (zusätzlich Exchange, OneDrive, SharePoint, Skype for Business, Microsoft Teams und Yammer enthalten | installierte Office-Apps auf den mobilen Geräten haben mehr Funktionen)
  • Office ermöglicht die Arbeit auf jedem internetfähigen Endgerät
  • Dauerhafter Zugang zur aktuellsten Softwareversion von Office
  • Je Benutzer können die Desktopanwendungen auf bis zu 5 Geräten installiert werden
  • Je Plan 1 Terrabyte OneDrive-Cloudspeicher
  • Support

Dabei sollte beachtet werden, dass bei einer Terminalserver Lösung, also einer alternativen Nutzung von Office auf dem Desktop und auf dem Terminalserver, bei der Variante Kauf für jeden Benutzer eine zusätzliche Lizenz erworben werden muss.

Das Thema der Office Lizenzen ist komplex und vielfältig. Sollten Sie Fragen rund um das Thema Office haben, berät Sie die kreITiv als Silver Partner von Microsoft gern zu einer maßgeschneiderten Lösung für Ihr Unternehmen.

> Zum Anfrageformular

Im Mai 2018 tritt die DSGVO in Kraft. Wir unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung.

Die EU-DSGVO – Segen für Verbraucher, Herausforderung für Unternehmen

Ab dem 25. Mai 2018 gilt europaweit die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). In Kraft getreten ist sie bereits vor etwa zwei Jahren am 24. Mai 2016. Eine lange Zeit also für Unternehmen, Behörden, öffentliche Stellen und Vereine oder Verbände diese umzusetzen, müsste man meinen.

Doch wie es in der Natur des Menschen liegt, schieben wir Dinge gern auf und das ganz besonders dann, wenn wir wissen, dass wir noch viel Zeit dafür haben. Im Frühjahr 2018 sind nun viele Unternehmen spät dran und kommen bei der Umsetzung gut ins Schwitzen. Die meisten haben den Aufwand wahrscheinlich gehörig unterschätzt oder waren sich gar nicht bewusst, dass die Gesetzesänderung auch in ihren Geltungsbereich fällt.

“Nur rund jedes achte Unternehmen wird nach eigener Einschätzung bis zum Stichtag die Vorgaben der DSGVO vollständig umgesetzt haben”, sagt der deutsche Verband der Digitalwirtschaft Bitkom.

Die DSGVO ist für die Verbraucherseite eine große Errungenschaft und ein wichtiger Meilenstein für den europäischen Datenschutz. Für Unternehmen und Organisationen stellt die Umsetzung aber eine große Herausforderung dar. Einen groben Überblick über die Datenschutzgrundverordnung und die Herausforderungen für Unternehmen wollen wir in diesem Blogartikel geben.

Was sind eigentlich personenbezogene Daten nach DSGVO?

Allgemein formuliert gelten alle Informationen als personenbezogen, die sich auf “identifizierte oder identifizierbare lebende Personen” beziehen. Somit legt die EU diese Verordnung sehr weit aus. Neben Name, Anschrift und E-Mail-Adresse gelten als solche auch Ausweisnummer, Standortdaten, IP-Adressen, Cookie-Kennungen, Werbe-IDS und Gesundheitsdaten aus Krankenhäusern oder bei Ärzten, die zur eindeutigen Identifizierung einer Person führen könnten.

Erst wenn die Daten so anonymisiert wurden, dass auch mit größerem Aufwand keine Rückschlüsse mehr auf die betroffenen Personen gezogen werden können, gelten Daten als nicht mehr personenbezogen. Genau das stellt für Unternehmen in der Praxis durchaus einen sehr großen Aufwand dar. Was muss also beim Umgang mit personenbezogenen Daten beachtet werden?

Die 6 Grundsätze für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten

Grundlegend ist das Verarbeiten von personenbezogenen Daten verboten, wenn nicht eine oder mehrere der folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  1. Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich.
  2. Die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich.
  3. Die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen zu schützen.
  4. Die Verarbeitung ist für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt.
  5. Die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich.
  6. Die betroffene Person hat ihre Einwilligung gegeben.

Die Einwilligung ist durch die DSGVO für Unternehmen nun kompliziert geworden. Sie ist schwerer zu bekommen, muss aufwendig belegt werden und muss jederzeit widerrufbar sein.

Worauf müssen Unternehmen jetzt achten?

Mit der Neuregelung sind also der Aufwand und die Anforderung für die Verarbeiter erheblich gestiegen. Der Umgang mit Daten ist in Zeiten der Digitalisierung so alltäglich geworden, dass man schnell übersieht, ob und wann man tatsächlich mit kritischen Informationen hantiert. Jeder, der Informationen über Personen speichert, ist nun in der Bringpflicht. Das gilt nicht nur für IT-Unternehmen, sondern bspw. auch für Ärzte, Friseure, Wäschereien und Vereine. Dabei gibt es viel zu beachten und es winken hohe Bußgelder bei Nichteinhaltung.

  • Ein erster Schritt sollte sein, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, wenn dieser notwendig ist. Er ist Pflicht, wenn z. B. Kunden- und Mitarbeiterdaten automatisiert, also per EDV, verarbeitet werden. Für kleinere Unternehmen macht die Verordnung Ausnahmen. Sind weniger als neun Personen damit beschäftigt, personenbezogene Daten zu verarbeiten, braucht es keinen Datenschutzbeauftragten. In Abhängigkeit von der Sensibilität der Daten, kann er aber in speziellen Fällen doch notwendig sein.

  • Vorgesehen ist auch das Anlegen eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten. Hört sich hochtrabend an, ist am Ende aber nur eine einfache Tabelle, in der aufgelistet wird, welche Daten wann, wie und warum im Unternehmen erhoben werden; etwa die Daten seiner Kunden: Name, Adresse, Telefonnummer.

  • Darüber hinaus muss der Weg der Daten dokumentiert werden, von der Erhebung, Speicherung bis hin zur Nutzung. Diese Prozessdokumentation und -analyse soll bei der Identifikation von Fehlerstellen und der Optimierung von Abläufen helfen. Augenmerk sollte darauf gelegt werden, wie die Daten erhoben und verarbeitet werden. Letzteres ist über die DSGVO nun neu und komplex geregelt, speziell wie und worauf Betroffene einwilligen.

Datenauskunft, Datenschutzfolgenabschätzung und weitere Anforderungen

Den Betroffenen räumt der Gesetzgeber nun alle Möglichkeiten ein, weitreichende Auskunft über ihre Daten zu erhalten und ggf. das sofortige und permanente Löschen zu veranlassen.

Werden sehr sensible Daten verarbeitet – etwa in Arztpraxen oder durch Versicherungsmakler – ist nach DSGVO eine Datenschutzfolgenabschätzung durchzuführen. Das gilt für alle Unternehmen, die eine Identifizierung und Kategorisierung der Person nach Themen wie zum Beispiel Sexualität, Krankheiten, Finanzen, rassische oder ethnische Herkunft oder politischen Ansichten ermöglichen – denn hier besteht ein besonders hohes Risiko für die Betroffenen, wenn diese Daten missbraucht werden.

Für Unternehmen empfiehlt sich künftig das Dokumentieren aller Anstrengungen im Bereich des Datenschutzes.

  • Welche Firewall wird benutzt?
  • Welche Verträge wurden mit Dienstleistern geschlossen?
  • Welche Seminare hat der Datenschutzbeauftragte besucht?

Bei guter Dokumentation und erkennbarer Bemühung, seiner Verpflichtung nach Datenschutz nachzukommen, bestehen gute Chancen, auch im Falle eines Vergehens ohne Bußgeld davonzukommen. Entsprechende Auskünfte sollten man aber umgehend erteilen und Unterlagen lückenlos vorlegen können.

Die neuen Dokumentations-, Nachweis- und Rechenschaftspflichten, die Auskunftspflichten gegenüber Betroffenen und erst recht die Herkulesaufgabe einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung sollte jedes Unternehmen schnellstens in Angriff nehmen. Dazu gehört mindestens die Lektüre des Rechtstextes selbst beziehungsweise eines juristischen Ratgebers. Für die meisten Unternehmen empfiehlt sich außerdem die Hinzuziehung interner oder externer Rechtsberatung. Das Team der kreITiv unterstützt Sie gern bei der Konzeption datenschutzkonformer IT-Systeme und Softwarelösungen. Mit dem kreITiv-DSGVO-Paket passen wir Ihre Webseite rechtskomform an.

Sichere Speicherung von Unternehmensdaten in Cloud- oder NAS-Systemen

Cloud- und NAS-Lösungen – Die richtigen Datenspeicher für Unternehmen

Sie kennen das Szenario vielleicht auch aus Ihrem Unternehmen: Wenn man Daten zentral speichern will, kommt als erstes ein ausrangierter Arbeitsplatz-PC zum Einsatz. Aber haben Sie dabei an die möglichen Konsequenzen gedacht? Oder sagen Sie sich, eine externe Festplatte dient prima als Backup?

Dann stehen Sie in puncto Datenspeicher leider noch auf dem Stand von vor 20 Jahren und sollten hier schnellstmöglich tätig werden.

Zwei essenzielle Anforderungen an moderne und sichere Datenspeicher

Punkt 1: Ein zentraler Speicherort sollte immer über einen redundanten Speicher verfügen. Das heißt im Minimum zwei Festplatten, ein Software-RAID oder besser mittels Controller ein Hardware-RAID. Damit es beim Zugriff nicht zu Datenschutzverstößen kommt, ist außerdem ein Berechtigungskonzept angebracht. Hierbei kann man für die zentralisierte Verwaltung einen Domain-Controller auf Windows- oder Linux-Basis einsetzen.

Punkt 2: Das Backup für den Datenserver sollte regelmäßig erfolgen. Für die optimale Kapazität im Datenspeicher bietet sich ein Verfahren aus Differenziell- und Vollbackups an. Ebenfalls sollte immer ein Backup(-ziel) außerhalb des Schuttkegels des Gebäudes aufbewahrt werden. Hierfür empfehlen sich ein Schließfach bei einer Bank, der Tresor zu Hause oder ein Rechenzentrum. Letztere Option ist die optimalste, da das Sichern einfach zu handhaben ist und man einen Teil der Verantwortung auslagert. Auch das Rücksichern ist im Katastrophenfall so am schnellsten zu gewährleisten.

Nun müssen Sie trotz dieser technischen und organisatorischen Ansprüche nicht gleich an einen super-potenten Server denken, der Ihnen als kleines Unternehmen oder als Mittelständler in der Anschaffung und Unterhaltung die Haare vom Kopf frisst.

Zwei Lösungen für Unternehmen zur Datenhaltung und -speicherung

Variante 1: Sie haben eine gute Internetanbindung? Dann lagern Sie die Datenspeicherung komplett in die Cloud aus. Zum Beispiel nach Office365, als DE-Cloud-Variante mit Datenschutz nach der neuen DGSVO. Hier haben Sie alles in einem und noch etwas mehr. Da haben wir Sharepoint, die Datei-/Dokumentverwaltung mit Zugriffsnachverfolgung, und natürlich Word und Excel in der aktuellsten Version und Online, aber auch viele andere nützliche Tools, die Ihnen im täglichen Geschäft weiterhelfen. Erfahren Sie mehr über die Office365-Produkte für Unternehmen.

Variante 2: Ein Network Attached Storage, kurz NAS, von Synology. Dies lagert sicher bei Ihnen vor Ort und bringt nicht nur redundanten Speicherplatz mit, sondern deckt auch die weiteren oben genannten Anforderungen ab, zum Beispiel einen Domain-Controller und die Anbindungsmöglichkeiten an Online- und Offline-Backupziele.

Spielen Sie nicht weiter mit dem Feuer und bringen Sie Ihre Daten in eine sichere und geschützte Umgebung. Unser IT-Team kennt sich mit den Anforderungen von KMUs bestens aus und hat sich auf genau diese Varianten spezialisiert. Sie erreichen uns über unser Kontaktformular.

ERP-Software lohnt sich auch für den Mittelstand, wir erläutern die Hintergründe

Köpfe, Kohle, Kompetenz – Warum der ERP-Einsatz im Mittelstand schwächelt

Der Ansatz, Geschäftsbereiche zu verknüpfen, bereichsübergreifende Prozesse zu definieren und das Ganze mit einer individuell angepassten Software zusammenzufügen – kurz: Industrie 4.0 – wird die Unternehmen und speziell auch den Mittelstand künftig immer stärker prägen.

Genau an dieser Stelle kommen aktuelle und leistungsstarke ERP-Systeme zum Zuge. Im kreITiv-Blog haben wir beschrieben, wie bereits eine Mehrzahl der großen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern irgendeine Art von ERP-System nutzen. Bei KMU, also dem Mittelstand, dagegen verläuft die Entwicklung bislang schleppend. Für Kleinunternehmer mangelt es natürlich oft an der Notwendigkeit, denn ohne langwierige und bereichsübergreifende Prozesse gibt es wenig Nachfrage nach einer digitalen Unterstützung.

In der Tat gäbe es bei vielen Mittelständlern jedoch diesen Bedarf und trotzdem lahmt die Digitalisierung an der Stelle. Woran liegt das?

Kleine Unternehmen – wenige Mittel große ERP-Projekte

 

ERP-Einführung bindet Ressourcen

Ein großes Problem für den Mittelstand ist der beträchtliche Eingriff, den eine ERP-Einführung mit sich bringt. Im Gegensatz zur Implementierung kleinerer, spezialisierter Software erfordern ERP-Systeme ein umfangreiches Einführungsprojekt mit Anforderungsanalyse, langwieriger Planung und notwendigen Übergangsphasen. In dieser Zeit sinkt logischerweise die normale Unternehmensperformance, denn Ressourcen müssen in ein Projekt investiert werden, das sich erst langfristig rentieren kann. Auch bei guter Planung sind Unsicherheiten nicht zu vermeiden und viele Mittelständler haben Ängste, ihren operativen Betrieb länger als nötig zu gefährden.

Personelle Möglichkeiten im Mittelstand

Ein weiterer Punkt sind die geringeren Personalkapazitäten von KMU. Diese stellen einerseits einen zusätzlichen Risikofaktor dar – unerwartete Krankheitsfälle von Schlüsselpersonen können beispielsweise sofort projektgefährdend sein – andererseits erschweren sie den Wissensaufbau. Mit der ERP-Einführung ist ein Wissenstransfer zu den Mitarbeitern verbunden, der auf möglichst viele Schultern verteilt werden sollte, um auch bei Personalabgängen kein Wissen über strukturelle Prozesse zu verlieren.

Hersteller von ERP-Systemen

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist außerdem die Anbieterseite. Zwar gibt es grundsätzlich extrem viele Anbieter auf dem Markt, aber nicht alle erfüllen die Anforderungen, die im deutschen Mittelstand benötigt werden oder sie sind für einen solchen Unternehmer schlichtweg nicht bezahlbar. Hier gilt es, die vorhandenen ERP-Systeme weiterzuentwickeln und mit den Anforderungen des Marktes abzugleichen, denn auch abseits der Großkonzerne lassen sich für ERP-Hersteller ertragreiche Nischen finden. Ohne externe Unterstützung ist die adäquate Auswahl des richtigen Produktes auf dem stark bevölkerten Markt momentan aber sehr schwierig.

Zwar gibt es Initiativen, wie das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die Informationen und Unterstützung anbieten, doch deren Existenz ist nicht jedem Mittelständler bekannt und auch mit Hilfe externer Partner muss eine grundlegende Bereitschaft auf Seiten der Unternehmer bestehen, die eigenen IT-Prozesse zu modernisieren.

Mit kreITiv in die digitale Zukunft

Als Unternehmen aus dem Mittelstand sollten Sie bei grundlegendem Interesse auf jeden Fall die Entwicklungen auf dem ERP-Markt im Auge behalten, Erfahrungsberichte einholen und sich vor einer Einführung beraten lassen. Das kann sowohl die Optimierung Ihrer Unternehmensprozesse an sich als auch die Möglichkeit zu deren Integration und Digitalisierung betreffen.

Bei diesen Aufgaben stehen Ihnen unsere ERP-Experten gern zur Seite – ob es um Prozessoptimierung, Anforderungsanalyse oder Betreuung des Einführungsprojektes geht und auch bei der Auswahl des richtigen Anbieters können wir Sie gern beraten. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Agiles Projektmanagement im Vergleich zu klassischen Ansätzen

Agiles Projektmanagement für ERP-Systeme – Wie geht das?

Wissen Sie, wie die Einführung eines neuen ERP-Systems in Unternehmen normalerweise abläuft? Wir skizzieren den Ablauf für ein agiles Projektmanagement im ERP-Bereich von der Konzeption bis zur Implementierung am Beispiel der fiktiven Schneidereit & Söhne GmbH.

 

Die klassische ERP-Einführung im Fallbeispiel

Die für das Einführungsprojekt zuständigen Schneidereit-Mitarbeiter füllen Seiten über Seiten von Standardvorlagen mit möglichst klar formulierten Anforderungen, die den gewünschten Funktionsumfang des Systems abschließend beschreiben sollen. Diese werden in ein Pflichtenheft gegossen, das vom Auftraggeber und dem Beratungsunternehmen akzeptiert und vertraglich abgesichert wird. Danach wird Phase für Phase des Projektplans abgearbeitet bis das Pflichtenheft in allen Punkten zu ausreichender Zufriedenheit erfüllt wurde.

Immerhin 1/3 der Unternehmen können so glücklich in eine effizientere Zukunft starten. 2/3 aller Firmen begegnen auf diesem Weg jedoch Stolpersteine: Das Projekt verzögert sich, die Kosten explodieren, Krisensitzungen werden anberaumt und im schlimmsten Fall wird das Projekt abgebrochen. Dann können Auftraggeber und -nehmer nur noch hoffen, dass der Vertrag gut genug ausgearbeitet war und niemand finanziell ruiniert wird.

Vielen projektgefährdenden Hürden könnte man mit einem agileren Projektmanagement Herr werden. Was genau darunter zu verstehen ist, erfahren Sie in unserem Artikel zu den Grundlagen agiler Softwareentwicklung. Im Grunde handelt es sich um einen Überbegriff für Ansätze, die Projekte in kleinen Teams Output-orientiert steuern. Der weitere Projektablauf geschieht in Sprints” und wird phasenweise je nach Fortschritt geplant.

Das ermöglicht ein deutlich flexibleres Projektvorgehen, setzt aber auch gegenseitiges Vertrauen voraus. Während sich agiles Projektmanagement in der Softwareentwicklung längst durchgesetzt hat, werden ERP-Projekte oftmals noch immer nach dem etwas angestaubt wirkenden Wasserfallmodell, einem linearen Phasenmodell, durchgeführt. Trauen sich Projektmanager einfach nicht an innovative Ansätze heran oder gibt es gute Gründe dafür?

Agile ERP-Projekte, wie geht das denn?

Ein agilerer Ansatz für die komplexere Einführung von Unternehmenssoftware könnte nach unserem Fallbeispiel folgendermaßen aussehen.

 

Agiles Projektmanagement im Modell

Statt per Pflichtenheft den Leistungsumfang zu definieren, legt Schneidereit & Söhne ein bestimmtes Zeitfenster und Geldbudget fest. In regelmäßigen Abstimmungsmeetings wird der Fortschritt des Projektes analysiert und gemeinsam das weitere Vorgehen beschlossen. Bei knappen Ressourcen ist es unwahrscheinlich, dass jede Anforderung bis ins letzte Detail erfüllt werden kann. Das macht es notwendig, gemeinsam Prioritäten für jede Anforderung festzulegen, wobei höher priorisierte Bestandteile zuerst realisiert werden.

Sind Zeit und/oder Geld aufgebraucht, wird das Projekt (in der Regel) beendet. Doch dann sind die wichtigsten Anforderungen bereits realisiert worden. Nun kann beraten werden, ob sich weiterer Aufwand lohnt, um die verbleibenden „unwichtigen“ Anforderungen noch nachzuliefern. Damit wird der Situation vorgebeugt, dass immer weitere Gimmicks ins ERP-System integriert werden sollen und den Projektrahmen aufblähen.

Durch den oftmals modularen Aufbau von Unternehmenssoftware ist dieser Ansatz prinzipiell gut umsetzbar. Er fördert die Kommunikation der Projektbeteiligten und zwingt das einführende Unternehmen, genauer zu reflektieren, zu welchem Zweck ein ERP-System eigentlich eingeführt werden soll und welchen objektiven Wert einzelne Systembestandteile bieten.

Durch dieses schrittweise Vorgehen, wird der inhaltliche und ökonomische Zweck des nächsten Leistungspaketes regelmäßig hinterfragt, was der steigenden Komplexität der einzuführenden Systeme gerechter wird. Warum wird also nicht immer so vorgegangen?

Woran agile Ansätze scheitern können

Im Gegensatz zum typischen Projekt in der Softwareentwicklung ist der Kunde in eine ERP-Einführung wesentlich stärker eingebunden. Das vereinfacht zwar viele Dinge, etwa bei der Anforderungserhebung, heißt aber auch, dass der Einführungsdienstleister bei der Wahl seines Projektplanungsansatzes stärker auf den Kunden Rücksicht nehmen muss.

  • Lassen die individuellen Gegebenheiten überhaupt einen flexibleren Ansatz zu?
  • Wie verhandelbar sind Preise, Termine oder Anforderungen während des Projektverlaufs?
  • Hat das einführende Unternehmen das nötige Vertrauen, auf die agilen Ansätze einzugehen?

Agile Managementansätze wie Scrum oder Kanban setzen kleine, selbststeuernde Teams voraus. Diese Autonomie erhöht in der Regel die Zufriedenheit der Mitarbeiter, verlangt vom Projektmanagement aber Vertrauen ins Team und die Projektpartner sowie gute Kenntnisse über deren Fähigkeiten. Diese Gegebenheiten bietet allerdings nicht jedes Einführungsprojekt.

Die kundenseitige Bereitschaft zu agilem Projektmanagement kann man nicht immer voraussetzen, auch wenn sich neue Denkansätze schnell per PowerPoint vermitteln lassen. Ebenso kann niemand zu dem sehr hohen Kommunikationsbedarf gezwungen werden. Trotz vieler Vorteile kann es also sein, dass die Umstände eine agile Projektdurchführung nicht zulassen oder die Beteiligten den damit verbundenen Kontrollverlust nicht wünschen, wodurch auf klassische Ansätze zurückgegriffen werden muss.

Klassische oder agile Methoden im Projektmanagement?

Wie entkommt man nun dieser Falle? Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Ein guter Projektmanager sollte auch agile Managementansätze anwenden können. In der Praxis muss im Einzelfall entschieden werden, wo klassisches Vorgehen notwendig ist und projektstabilisierend wirkt und wo durch flexibleres Vorgehen das Projekt effektiv unterstützt werden kann.

Der wichtigste Ansatz ist, sich immer am Kundennutzen zu orientieren, denn der wichtigste Indikator für den Projekterfolg ist letztendlich die erzeugte Wertschöpfung sowie die Zufriedenheit des einführenden Unternehmens mit dem fertiggestellten System. Wir von kreITiv unterstützen Sie gern bei der Planung und Durchführung Ihres eigenen Einführungsprojektes – welcher Managementansatz auch der Beste ist.