Blogartikel zum Schlagwort: Software

Lizenzkauf oder Miete - Eine Beispielrechnung für Unternehmen

Microsoft Office Lizenzen kaufen oder mieten – ein Bewertungsbeispiel

Wenn der externe IT-Dienstleister Ihrer Firma bei einer anstehenden Umstellung auf eine aktuelle Version von Microsoft Office nahelegt, Lizenzen zu kaufen ohne auf Alternativen hinzuweisen, sollten Sie dies kritisch hinterfragen. Denn neben dem herkömmlichen Lizenzkauf ist auch das Mieten von Office-Produkten möglich.

Dabei ist eine Bewertung der einzelnen Möglichkeiten natürlich nur anhand der konkreten Anforderungen und Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens möglich. Die jeweils aktuellen Lizenzpreise als Bewertungskriterium sind nicht konstant, können die Entscheidung jedoch wesentlich beeinflussen. Anhand des fiktiven Unternehmens Sauber & Fair möchten wir Ihnen zeigen, wie die einzelnen Möglichkeiten zur Nutzung von Office-Produkten im Vergleich ausfallen.

Sauber & Fair Wohnungsverwaltung – Kennzahlen und Projektziele

  • Kennzahlen
  • 40 Mitarbeiter mit Büroarbeitsplatz, davon 20 mit Microsoft Publisher

  • Exchange Server 2013 für E-Mails auf einem gemieteten Server

  • Microsoft Office 2010 seit 6 Jahren im Einsatz

  • Projektziele
  • Zügige Umstellung von Microsoft Office 2010 auf eine aktuelle Version ohne Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts

  • Rechtssichere Archivierung von E-Mails aller geschäftlichen E-Mails

Das Thema Lizenzierung von Microsoft-Produkten würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Für besonders Interessierte empfehlen wir die Microsoft Support Seiten, welche das Thema Lizenzierung im Detail beschreiben.

Nach Betrachtung der Ausgangslage und Projektziele der Firma Sauber & Fair können folgende Varianten für die Nutzung von Office-Produkten in Betracht gezogen werden:

  • Kauf von Office 2016 und Miete Exchange Onlinepläne
  • 20 x Microsoft Office 2016 Home & Business
  • 20 x Microsoft Office 2016 Standard
  • 40 x Exchange Online Plan 1
  • 40 x E-Mail-Archivierung für Exchange
  • Miete von Office365 und Miete Exchange Onlinepläne
  • 20 x Office365 Business Premium
  • 20 x Office365 Enterprise E3
  • 20 x E-Mail-Archivierung für Exchange

Lizenzkauf oder Miete – Die Beispielrechnung im Detail

Für das Beispielunternehmen würde die Lizenzierung nach Volumenlizenzvertrag sinnvoll sein. Weiterhin nehmen wir an, dass das Unternehmen die Möglichkeit der Funktionserweiterung bzw. des Upgrades zur angekündigten neuen Version Office 2019 nutzen möchte. Das ist nur für Kauflizenzen Office 2016 Standard mit der sogenannten Software Assurance für 2 Jahre möglich.

Für den folgenden Vergleich haben wir die aktuellen Preise von Software-Express zugrunde gelegt.

Variante A: Office kaufen und Exchange mieten

Office kaufen und Exchange mieten - Eine Beispielrechnung

Variante B: Office 365 mieten

Office 365 mieten - Eine Beispielrechnung

Gegenüberstellung Variante A und B

Office365 mieten oder kaufen - Eine preisliche Gegenüberstellung

Fazit – Die Wahl der Office Lizenzen im Fallbeispiel

Für Sauber & Fair ist die Variante Office365 mieten sowohl kurzfristig als auch für einen Zeitraum von 7 Jahren die günstigste Variante. Je nach Preissituation kann das Ergebnis auch anders ausfallen. Wenn man jedoch die Lizenzierungsbedingungen sowie den Anstieg der Bedürfnisse innerhalb des Zeitraumes mit betrachtet, überwiegen die Vorteile von Office365:

  • Flexibilität hinsichtlich der Lizenzen
  • Wesentlich größerer Funktionsumfang (zusätzlich Exchange, OneDrive, SharePoint, Skype for Business, Microsoft Teams und Yammer enthalten | installierte Office-Apps auf den mobilen Geräten haben mehr Funktionen)
  • Office ermöglicht die Arbeit auf jedem internetfähigen Endgerät
  • Dauerhafter Zugang zur aktuellsten Softwareversion von Office
  • Je Benutzer können die Desktopanwendungen auf bis zu 5 Geräten installiert werden
  • Je Plan 1 Terrabyte OneDrive-Cloudspeicher
  • Support

Dabei sollte beachtet werden, dass bei einer Terminalserver Lösung, also einer alternativen Nutzung von Office auf dem Desktop und auf dem Terminalserver, bei der Variante Kauf für jeden Benutzer eine zusätzliche Lizenz erworben werden muss.

Das Thema der Office Lizenzen ist komplex und vielfältig. Sollten Sie Fragen rund um das Thema Office haben, berät Sie die kreITiv als Silver Partner von Microsoft gern zu einer maßgeschneiderten Lösung für Ihr Unternehmen.

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Sinn und Zweck der Entwicklung eines Prototyps in einem Software-Projekt

3 Arten von Prototyping in der Softwareentwicklung

Prototyping ist ein seit langem verbreitetes Prinzip in der Softwareentwicklung. Doch um was genau handelt es sich dabei und was ist der Unterschied zu einem Mock-up?

Der Grund für die Existenz beider Prinzipien ist das Entwickeln einer gemeinsamen Basis, die dem Kunden auf der einen und dem Entwicklerteam auf der anderen Seite bei der Kommunikation helfen. Eine konkrete Modellierung hilft beiden Parteien, ein besseres Verständnis vom Zielsystem aufzubauen.

Dabei sind Prototypen funktionsfähige Entwürfe, die bereits grundlegende Funktionalitäten beinhalten. Mock-ups dagegen sind Attrappen und besitzen normalerweise keine Funktionalität, sind also nicht mit Programmlogik angereichert. Dafür können Mock-ups dem Kunden ein deutlicheres Bild vom Endergebnis vermitteln als ein teils funktionsfähiger Prototyp.

Ein Prototyp als erster Schritt zur Software

Prototyping steht am Anfang eines Softwareprojekts für die Entwicklung eines Musters. Es ist ein Verfahren, welches im Software-Engineering eingesetzt wird. Gegenstand des Prototypings ist die Entwicklung einer lauffähigen Software bzw. einer Softwarekomponente, die bestimmte Kernfunktionen abdeckt. Das Verfahren ist kostengünstiger, da es weniger Zeit in Anspruch nimmt als die Komplettentwicklung. Der Prototyp kann erstellt und getestet werden. Fehler können somit frühzeitig erkannt und Änderungswünsche besser berücksichtigt werden als bei der fertigen Software.

Empfehlenswert ist der Einsatz vor allem dann, wenn die endgültigen Anforderungen und Spezifikationen für die komplette Software noch nicht ausgearbeitet werden. Dabei kann man es als iterativen Prozess betrachten, der zwischen Entwicklerteam und Auftraggeber stattfindet.

Es haben sich unter anderem folgende Arten herausgebildet: Exploratives, experimentelles und evolutionäres Prototyping. Daneben gibt es noch das Rapid-Prototyping für die schnelle Herstellung eines Musters.

1. Exploratives Prototyping – Ermittlung verschiedener Lösungsansätze

Das explorative Prototyping dient dazu, den Entwicklern einen Einblick in den Anwendungsbereich zu vermitteln, mit dem Auftraggeber verschiedene Lösungsansätze zu diskutieren und die Realisierungsmöglichkeiten abzuschätzen. Dazu wird auf Grundlage der Anwendung und Kundenvorstellungen ein Prototyp entwickelt. Beim explorativen Prototyping geht es in erster Linie um die Funktionalität des Systems, weniger um dessen (optische) Qualität.

2. Experimentelles Prototyping – Verdeutlichung eines Gesamtsystems

Einen anderen Ansatz verfolgt das experimentelle Prototyping. Hierbei sollen sämtliche Teilsysteme für die spätere Implementierung vollständig definiert werden. Anschließend soll die Funktion der Teilsysteme nachgewiesen und die jeweiligen Schnittstellen überprüft werden. Im Vordergrund stehen also die Einzelkomponenten und ihr Zusammenspiel.

3. Evolutionäres Prototyping – Schrittweise zum Endprodukt

Beim evolutionären Prototyping geht es um eine stufenweise Systementwicklung. Das System soll schrittweise nach den exakten, definierten Spezifikationen aufgebaut werden. Jeder Zwischenschritt dient als Grundlage für die inkrementelle Weiterentwicklung, basierend auf weiteren Spezifikationen. Das evolutionäre Prototyping ist eine Vorgehensweise, bei dem der Prototyp grundsätzlich das fertige Produkt darstellt.

Softwareentwicklung bei der kreITiv

Zusammenfassend sehen wir Prototyping in der Softwareentwicklung als effiziente Technik, um die späteren Anwender frühzeitig und kontinuierlich in die Entwicklung einzubeziehen. Dadurch lässt sich das Risiko von Fehlentwicklungen reduzieren und Kunden sind mit dem Endergebnis deutlich zufriedener.

Auch wir als Team der kreITiv wissen um die Mehrwerte, die Prototyping mit sich bringt und setzen vermehrt auf dieses Werkzeug, um bei jedem Projekt von Anfang an mit dem Kunden ein einheitliches und gemeinsames Verständnis vom Endergebnis zu entwickeln.

Kommentar zur neuen Firefox Version 57 im kreITiv-Teamchat

Ein Firefox-Update driftet in die Browsergeschichte ab. Chat-Verläufe, wie es sie nur in einer IT-Firma geben kann 😎

Chatverlauf zum Firefox Update

Sprachassistenten – Digitaler Trend und Chance für Softwareentwickler

Sprachassistenten – Digitaler Trend und Chance für Softwareentwickler

Sprachassistenten liegen im Trend und immer mehr Menschen nutzen sie im privaten wie auch im beruflichen Umfeld z. B. für Sucheingaben oder zum Verfassen von Textnachrichten. Sie hören auf die Namen Siri, Alexa oder Cortana und stammen aus den Häusern der ganz Großen der Digitalbranche: Google, Apple, Amazon und Microsoft. Im Alltag bereichern sie das Smart Home, auf Arbeit ergänzen sie moderne ERP-Systeme.

Geschichte der Mensch-Maschine-Kommunikation

Schaut man sich die Entwicklung von Benutzeroberflächen bei Computern und Anwendungen an, dann lässt sich eine eindeutige Tendenz erkennen: Sie bilden immer besser die menschliche Interaktion untereinander nach.

Dabei lässt sich folgende Evolution sehr gut nachvollziehen…

  1. In den Anfängen war Computerarbeit so abstrakt, dass sie nur Spezialisten vorbehalten war.
  2. Bildschirme und bessere Eingabegeräte, wie Tastaturen, machten das im nächsten Schritt für ein größeres Publikum bereits deutlich einfacher.
  3. Die grafische Benutzeroberfläche in Kombination mit der Maus als Eingabegerät versuchte daran anschließend viele Vorgänge bildhaft zu gestalten.
  4. Mit Touchscreens reagierten die Geräte dann auf bereits bekannte und natürliche Gesten, wie das Wischen und Tippen.
  5. Die natürliche Sprache wäre nun die logische, nächste Stufe der Evolution für eine effiziente Form der Nutzung und Steuerung von elektronischen Geräten und Anwendungen.

Die Herausforderung für Sprachassistenten

Einerseits möchte der Nutzer, dass der digitale Assistent ihn genauso gut versteht, wie ein Mensch. Gleichzeitig weiß der kleine Helfer alles, was das Internet an Informationen bereithält. Durch selbständiges Lernen und Beachtung von Wahrscheinlichkeiten kennt er uns so gut, dass er sich fehlende oder fehlerhafte Informationen ggf. selbst erschließen kann. Diese Entwicklungen zusammengenommen könnten einen enormen Wandel des Alltags auslösen. Viele Situationen, in denen bislang eine Suchmaschine oder eine App zum Einsatz kamen, würden nun vom digitalen Assistenten abgedeckt.

Deshalb vermuten manche, dass das Onlinemarketing und hier besonders die Optimierung mit Hinblick auf Suchmaschinen, vor neuen Herausforderungen steht. Ganz konkret bedeutet das: Es muss auch bei der Entwicklung von bspw. Webportalen verstärkt auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen Wert gelegt werden. Denn Sprachassistenten geben nicht den fünften oder zweiten Treffer einer Suchergebnisliste aus, sondern lediglich den ersten Platz. Umso entscheidender ist das perfekte Zusammenspiel von Software (z. B. in Form einer Webseite) und Onlinemarketing.

Chance für Softwareentwicklung und Onlinemarketing

Mit der kreITiv GmbH haben Sie einen Digitalisierungspartner an Ihrer Seite, bei dem Softwareentwickler und Onlinemarketing-Spezialisten zusammentreffen. Wir betrachten Anforderungen und Lösungsmöglichkeiten ganzheitlich und achten dabei stets auf digitale Trends und Zukunftstechnologien.

Die Integration von Sprachassistenten in die IT-Landschaft Ihres Unternehmens ist nur eines von unzähligen Projekten, die wir gemeinsam im Hinblick auf die Digitalisierung Ihrer Geschäftsprozesse angehen können.

Der Klassiker der Office-Pakete von Microsoft

Microsoft Office 365, Zusammenarbeit leicht gemacht!

Es war 1997, als ich das erste Mal mit dem Schreibprogramm Word und der Tabellenkalkulation Excel von Microsoft Kontakt hatte. Beide stammten aus der mittlerweile zwanzig Jahre alten Microsoft Office 97 Suite. Es war spannend, die Funktionen und Möglichkeiten der Software zu erkunden. Wer hat sich damals nicht alle möglichen Sprüche mit WordArt ausgedruckt?

Word und Excel wurden als Schlüsselprogramme des Pakets zum Quasi-Standard der Geschäftswelt und dienten als Ursprung der Entwicklung von Microsoft Office hin zu einem leistungsfähigen und heute standortunabhängigen Tool.

Mit Office 365 in die Cloud

Microsoft Office 365 im Business Einsatz

Microsoft Office als Webanwendung für Unternehmen.
Bildquelle: microsoft.com

Zwei Jahrzehnte später ist die Cloud-Lösung Office 365 aktuell, mit der per Browser von überall aus auf Dokumente und Tabellen zugegriffen und diese bearbeitet werden können. Auch per Smartphone-App und als Client-Installation steht die Software innerhalb des Abos zur Verfügung, das 2016 die regelmäßigen Releases von Jahresversionen abgelöst hat.

Dies gilt natürlich auch für alle anderen Tools der Suite, wie zum Beispiel das Präsentationsprogramm PowerPoint, die Notizsoftware OneNote und in der Version Business Premium sogar die Mailserver-Lösung Exchange sowie die Webanwendung SharePoint. Die beiden letztgenannten Programme ermöglichen die heutzutage notwendige Zusammenarbeit inner- und außerhalb des eigenen Unternehmens.

Die vier entscheidenden Vorteile von Office 365 liegen somit auf der Hand:

  • Kollaboration
  • Verfügbarkeit
  • Aktualität
  • Kosteneffizienz

Es braucht lediglich einen Ratgeber im Dschungel der diversen Office 365 Produkte für Unternehmen, wie bspw. ProPlus, Business Premium und die Enterprise E Reihe.

Microsoft Software nach deutschem Datenschutz

Da Microsoft sein Softwarepaket in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom in deutschen Rechenzentren bereitstellt, kommt auch der lang vernachlässigte Datenschutz nicht mehr zu kurz. Wir, die kreITiv, nutzen Office 365 als Microsoft Silver Partner sowohl für interne Zwecke als auch für unsere Kundenprojekte.

Auch wenn der große Konkurrent Google Docs einige Funktionen vor Microsoft bereitstellte, haben wir hier doch aufs richtige Pferd gesetzt. Vor allem was die Lizenzierung betrifft, können wir hiermit sicher sein, nicht auf die schiefe Bahn zu geraten. Immer wieder finden wir bei Neukunden noch die ein oder andere für Unternehmen nicht geeignete „Download-Lizenz“ oder Home-Version. Diese können wir natürlich damit schnell und kostengünstig wieder auf den richtigen Weg bringen. Wir empfehlen Ihnen: Hände weg von Office-Versionen für 29 Euro! Diese sind ganz sicher illegal und kosten Sie am Ende unter Umständen mehr als nur Geld.

Sprechen Sie uns an, wir finden mit Ihnen gemeinsam die für Ihr Unternehmen passende Office 365 Version und übernehmen auch die Administration darüber. So können Sie sich ganz in Ruhe auf Ihr Geschäft konzentrieren und Ihre IT- und Softwareinfrastruktur liegt in sicheren Händen.

ERP-Systeme, wie z.B. SAP, bilden die Basis der Unternehmenssoftware

ERP-Systeme – Das Rückgrat der Unternehmenssoftware

ERP-Systeme sind in aller Munde – 2015 nutzten in Deutschland über 91% der Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern derartige Software, wobei die Dienstleistungsbranche dem produzierenden Gewerbe etwas hinterherhinkt. Deutschland gilt als sehr ERP-freundlich, nicht zuletzt, weil SAP als deutsches Unternehmen mit ca. 25% weltweiter Marktführer ist.

Grund genug, sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Was genau ist ein ERP-System, lohnt sich auch für Mittelständler eine Anschaffung und an welchen Anbieter sollte man sich wenden? Diese und weitere Fragen beantwortet unser kreITiv-Blogartikel.

E – R – Was?

Die Abkürzung ERP steht für „Enterprise Resource Planning“, bezeichnet also die unternehmerische Aufgabe, alle vorhanden Ressourcen in den Unternehmensprozessen möglichst effizient einzuplanen. Dazu wird das Unternehmen mit all seinen relevanten Abläufen und Kennzahlen abgebildet.

Durch die Verknüpfung und Integration aller Prozesse und Bereiche in einem System, können Prozesse gesteuert und optimiert werden. Da sie nach der vollständigen Integration das zentrale verknüpfende Element ist, gilt diese Software für ein Unternehmen auch als Wirbelsäule, Herzstück, Skelett oder wahlweise eine andere Metapher, die „sehr sehr wichtig“ ausdrückt. Als Keimzelle gelten Material Resource Planing-Systeme in den 60er Jahren, die sukzessive um andere Bereiche erweitert wurden.

Ein ERP-System – Was kann es und was kostet es?

Wie bei jeder strategischen Entscheidung müssen auch bei der Anschaffung eines ERP-Systems Vor- und Nachteile abgewogen werden. Gerade für größere Unternehmen, in denen Prozesse komplexer und Kommunikationswege länger werden, kann die richtige Unternehmenssoftware enormes Potential entfalten.

Arbeitsweisen werden vereinheitlicht, unnötige Schnittstellen vermieden und schnellerer Informationsaustausch ermöglicht. Diese Leistungen haben natürlich einen Preis. Neben oft sehr hohen monetären Kosten, bedeutet ein neues ERP-System auch inhaltlich und organisatorisch meist einen großen Einschnitt. Unternehmenssoftware ist sehr komplex und die Mitarbeiter müssen entsprechend geschult, sowie die Infrastruktur mit dem neuen System abgestimmt werden. Außerdem bedeutet dieser Schritt eine gewisse Abhängigkeit vom jeweiligen Anbieter, denn die Software muss, um effektiv zu funktionieren, aktuell gehalten werden.

Im Durchschnitt sind einmal implementierte Systeme 7,4 Jahre im Einsatz, oft aber auch deutlich länger. Das erfordert natürlich laufenden Arbeitsaufwand, sowohl vom Unternehmen als auch vom ERP-Entwickler.

Aber ich bin Mittelständler!

SAP ist Marktführer im Markt der ERP-Systeme

SAP, Marktführer unter den ERP-Systemen.
Bildquelle: Original von Marc Smith (CC BY 2.0), Bild bearbeitet

Zwar gibt es mit SAP, Oracle oder Infor einige Dickschiffe auf dem ERP-Markt, aber mittlerweile liegen auch Lösungen vor, die sich nicht nur an Großkonzerne richten. Allein in Deutschland existieren Schätzungen zufolge über 300 Anbieter. Dementsprechend gibt es auch für kleinere Unternehmen ERP-Entwickler abseits der „Großen“, die sich eher an KMUs und deren individuelle Ansprüche richten oder auch nur einzelne Module für bestimmte Unternehmensbereiche anbieten.

Das Gebiet ist so weit und die Anbieter und Möglichkeiten so divers, dass die Antwort auf die Frage, ob ein ERP-System sinnvoll ist, lautet: „Kommt darauf an“. Sieht man in den eigenen Unternehmensprozessen und deren Umsetzung Optimierungspotential und findet dafür einen entsprechenden ERP-Anbieter, dann kann sich die Anschaffung durchaus auch für einen Mittelständler lohnen. Wenn nicht, sollte man trotzdem ein Auge auf ERPs behalten, denn auch diese sind in ständiger Entwicklung. Aktuelle Trends sind vor allem mobile Anwendung, besseres Handling bei wachsenden Datenmengen sowie Cloud-Lösungen.

kreITiv wünscht erfolgreiches Optimieren und steht gern mit Rat bei der Konzipierung und Umsetzung einer individuellen Lösung für Ihr Unternehmen zur Seite.

Wir zeigen Ihnen den Weg zur geeigneten Microsoft Office Software für Ihr Unternehmen

Microsoft Office Lösungen für Unternehmen – Ein persönlicher Ratgeber

Das Angebot an Office Lösungen für Unternehmen ist enorm. Hat man sich bei der Wahl der Office Software im ersten Schritt für ein Microsoft Produkt und gegen Open-Source Lösungen entschieden, steht man noch immer vor einem Dschungel von Angeboten und Paketen. Im folgenden Artikel erfahren Sie, welche Pakete Microsoft für Unternehmen anbietet und welche Faktoren für die Wahl der geeigneten Lösungen für das eigene Business entscheidend sind.

Zwei Faktoren, welche Microsoft zur Diversifizierung seines Angebotes an Office Paketen nutzt, sind die Größe und die Art des Business. Dabei wird zunächst zwischen kleinen und großen Unternehmen unterschieden. Zusätzlich zu dieser Unterscheidung werden auch Angebote speziell für Bildungseinrichtungen, Behörden oder gemeinnützige Vereine bereitgestellt. Bei der Wahl des Office Produktes sollte man sein Unternehmen zunächst einer dieser Kategorien zuordnen. In diesem Artikel wird der Fokus auf die Pakete für kleine und große Unternehmen gelegt.

Microsoft Office als reine Webanwendung

Neben der Art und Größe des Unternehmens sind die benötigten Funktionalitäten der wichtigste Faktor bei der Wahl des Office Paketes. Hierbei gilt der Grundsatz:

Je höher der Preis, desto größer das Angebot an Funktionalitäten.

Für ein Unternehmen sollte ein vollständig installierbares Office Paket selbstverständlich sein. Doch Microsoft bietet auch eine interessante und kostengünstige Alternative zur Desktopversion. Das Paket Office 365 Enterprise E1 beinhaltet die Lizenz für Word, Excel und PowerPoint als Webanwendungen für den Browser.

Microsoft Office 365 im Business Einsatz

Microsoft Office als Webanwendung für Unternehmen.
Bildquelle: microsoft.com

Neben den Officeanwendungen werden zusätzlich ein Cloudspeicher und eine E-Mail Adresse angeboten. Auch Tools zur internen Teamkommunikation sind im Paket enthalten. Die Webanwendung versucht viele Funktionalitäten der Desktopversion zu unterstützen. Ein vollständiger Funktionsumfang, verglichen mit der Desktopversion, konnte jedoch nicht erreicht werden. Des Weiteren fehlen Programme wie OneNote oder Access. Das Paket Office 365 Enterprise E1 ist im Jahresabonnement für 6,70€ pro Nutzer und Monat erhältlich.

Standardfeatures bei Office Paketen

Hat man sich für die vollständige Desktopversion von Office entschieden, sind einige Features als Standard in allen Paketen enthalten. Dazu gehört bspw. die Möglichkeit zur Nutzung von Microsoft Office Apps für Smartphones und Tablets.  Jeder Nutzer kann dabei die App auf jeweils fünf Smartphones und fünf Tablets nutzen.

Neben der mobilen Anwendung ist auch die Verwendung der Office Webanwendungen möglich. Auch eine hohe Datensicherheit sowie Web- und Telefonsupport sind ein Standard aller Pakete.

Welches Microsoft Office für mein Unternehmen?

Steht man als Unternehmer vor der Wahl der Office Anwendung für das eigene Unternehmen, betrachtet man zunächst das Angebot von Microsoft und stellt sich die Frage:

Welches Office Paket enthält welche Funktionalitäten, die für mein Unternehmen entscheidend sind?

Um die Frage zu beantworten, muss zunächst die Entscheidung zwischen Desktopvariante und Webanwendung gefällt werden. Wir von der kreITiv sehen die Desktopvarianten der Office Anwendungen vor den Webanwendungen und würden diese auch weiterempfehlen. Auch Befürworter der Webvariante können mit den vollständig installierbaren Paketen zufrieden sein, da die Nutzung der Webanwendungen bei diesen im Preis enthalten ist.

Hat man sich für die Desktopvariante von Office entschieden, sollten nun das eigene Unternehmen und die Anforderungen in Bezug auf Verwaltung, Installation und Laufzeit analysiert werden. Hierbei kann man einige Standard-Fälle unterscheiden; die Wahl der Office Lösung sollte jedoch individuell auf das Unternehmen angepasst werden.

Die Basispakete

Nehmen wir an, dass ein Unternehmen ein CRM-System zur Verwaltung von E-Mails, Kontakten, Terminen und Nachrichten nutzt. Der Geschäftsführung stehen ebenfalls Werkzeuge für die Kennzahlenauswertung und Kennzahlendarstellung zur Verfügung. Ein solches Unternehmen möchte nun ein Office Paket wählen, welches bspw. zur Erstellung von Anschreiben, Berichten, Angebotsübersichten oder Ähnlichem genutzt werden kann.  Es werden demnach nur die Desktopversionen von Programmen, wie Word, Excel oder PowerPoint benötigt.

Die Office Pakete Business, Plus, Premium usw.

Von Basis bis Premium – Finden Sie Ihr passendes Office Paket. Bildquelle: microsoft.com

Ein geeignetes Paket für solche Anforderungen wäre Office 365 Business. Hierbei werden alle Office-Anwendungen und die vorher genannten Standardfeatures bereitgestellt. Die Nutzergrenze liegt bei 300 Benutzern, das Paket wird zurzeit im Jahresabonnement für 8,80€ pro Nutzer und Monat zur Verfügung gestellt.

Sollte die Nutzergrenze überschritten werden, kann auf Office 365 Plus zurückgegriffen werden. Dieses wird im Jahresabonnement für 12,90€ pro Nutzer und Monat angeboten und beinhaltet zusätzlich einen Cloudspeicher von einem Terrabyte pro Nutzer.

Erweiterte Funktionalitäten der Premiumpakete

Sollte ein Unternehmen jedoch zusätzliche Funktionalitäten zur Bewältigung des Arbeitsalltages benötigen, können umfangreichere Pakete von Microsoft genutzt werden. Hierbei kann man aus den Paketen Office 365 Business Premium, Office 365 Enterprise E3 und  Office 365 Enterprise E5 wählen. Die beiden letztgenannten beinhalten Anwendungen, welche eine gute Alternative zu externen Verwaltungs- und Datenanalysesystemen bilden.

Office 365 Business Premium

Ab dem Office 365 Business Premium Paket werden zusätzliche Werkzeuge zur unternehmensinternen Kommunikation und zur Aufgabenverwaltung angeboten. Dazu gehören u.a. ein Soziales Unternehmensnetzwerk, ein Chatportal, ein Videoportal und Livekonferenzen. Dieses Paket ist ebenfalls begrenzt auf 300 Nutzer und ist zurzeit im Jahresabonnement für 10,50€ pro Nutzer und Monat erhältlich.

Office 365 Enterprise E3

Ab dem Office 365 Enterprise E3 Paket ist eine E-Mail Adresse mit Kalender sowie Kontakten auf Unternehmensniveau und unbegrenztem Speicherplatz enthalten. Auch eine Compliance Lösung zur Überwachung von Gesetzen und internen Richtlinien wird zur Verfügung gestellt. Das Enterprise E3 Paket ist im Jahresabonnement für 19,70€ pro Nutzer und Monat erhältlich.

Office 365 Enterprise E5

Ab dem Office 365 Enterprise E5 Paket werden zusätzlich einige leistungsstarke Business Intelligence Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Außerdem ist PSTN Conferencing (zur Teilnahme von externen Personen an Skype-Besprechungen über Festnetz oder Mobiltelefon) und eine Cloudbasierte Anrufverwaltung im Paket enthalten. Das Enterprise E5 Paket wird im Jahresabonnement für 34,40€ pro Nutzer und Monat angeboten.

 

Individuelle Beratung

Das Angebot an Microsoft Office Lösungen für Unternehmen ist also sehr vielfältig. Eine kompakte Übersicht der Pakete findet sich auf der entsprechenden Produktseite von Microsoft. Um das richtige Paket zu wählen, sollten die Anforderungen der Unternehmer in Bezug zur Office Software deshalb klar sein. Die eigenen Anforderungen zur Verwaltung, Installation und Laufzeit genau zu identifizieren, kann jedoch auch eine große Herausforderung sein.

Wir von der kreITiv beraten Sie deshalb gern, wenn Sie Fragen zur Einrichtung und Wahl von Office Lösungen für Ihr Unternehmen haben. So schlagen wir uns gemeinsam durch den Software-Dschungel und finden einen individuellen Pfad zu mehr Produktivität im Büroalltag.